Wie ich Bloggerin wurde

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Heute möchte ich dir erzählen, wie ich zum Bloggen gekommen bin. Was hat mich davon überzeugt, einen Blog zu gründen und meine Gedanken in die Welt hinauszuposaunen? Welche Personen oder Umstände waren daran beteiligt? Und was unterscheidet diesen Blog hier von anderen?

Diese und weitere Fragen werde ich in diesem Blogpost beantworten.

Wie ich wurde

Es war Frühjahr 2015. Ich hatte vor wenigen Monaten meine Ausbildung abgeschlossen und war arbeitslos bzw. wegen psychischer Probleme krankgeschrieben. Ich saß viel zu Hause herum und wusste nichts mit mir anzufangen. Egal, was ich begann, ich verlor sofort wieder die Lust daran. Meine Depression zog mich in unendliche Tiefen, ich hatte Angst vor meinem eigenen Schatten und mir ging es, auf Deutsch gesagt, richtig beschissen.

Meine Brieffreundin aus Malta, Tiziana, hatte erst vor kurzem ihren Blog Scrabbled Rambles gestartet. Ich las ihren Blog mit großem Interesse und irgendwo keimte in mir der Wunsch auf, auch wieder ein Blogprojekt zu starten. Doch: Ich hatte in der Vergangenheit bereits zahlreiche Blogs gehabt und innerhalb weniger Monate daran das Interesse verloren. Ich war mir sicher, dass es mir mit einem neuen Blog erneut so gehen würde. Brauchte die Welt wirklich noch einen Blog, der kurz darauf verwahrlosen würde?

Doch dann kam der entscheidende Moment, in dem ich beschloss: Doch, diesen neuen Blog soll es geben. Und zwar wurde das dadurch ausgelöst, dass ich wieder mit dem kreativen Schreiben begann. Ich versuchte mich zunächst an Kurzgeschichten. Erst entstanden nur ganz kurze Fragmente, doch nach und nach stellte ich die eine oder andere Kurzgeschichte fertig. Für mich war klar: Ich wollte meinen Traum vom Autorendasein wahrmachen. Und da ich den Namen Myna Kaltschnee schon inoffiziell benutzte (wie ich zu dem Namen kam, erzähle ich dir ein anderes Mal), bot sich dieses Pseudonym als mein „Pen Name“ an, wie es auf Englisch so schön heißt.

Mir wurde klar, dass ich meine Marke „Myna Kaltschnee“ super mit einem Blog einführen könnte. Und nebenbei hätte ich endlich wieder eine Tätigkeit, der ich regelmäßig nachgehen konnte.

Ich meldete mich also im Mai 2015 bei Blogger von Google an und startete meinen Blog „Myna liest und schreibt“, in dem ich  von meinem Autorenleben berichtete, Kurzgeschichten veröffentlichte und Buchrezensionen schrieb. Bald kamen auch neue Dinge hinzu, wie Interviews, Reiseberichte und Artikel rund ums kreative Schreiben.

Anfangs kamen die Beiträge noch je nachdem, wann ich Lust zum Bloggen hatte, doch nach ein paar Monaten und mit dem Beginn meines Fernstudiums zur Webloggerin, führte ich einen Blogplan ein, den ich bis heute pflege.

Es machte mir immer mehr Spaß, doch ich vermisste bei Blogger einige Funktionen, z. B. die eines mit Kategorien verlinkten Menüs, usw. Das versprach mir WordPress, weshalb ich zum 1. Januar 2016 zu diesem Anbieter wechselte.

Ich entdeckte schnell Bloggeraktionen für mich, bekam erste Anfragen für Rezensionsexemplare und erweiterte meinen Blog um die Mental-Health-Sparte.

Und heute besteht mein Blog seit 4,5 Jahren und freut sich bald über 350 Follower (es fehlen noch drei, also wer mir noch nicht folgt und gerne informiert werden möchte, wenn ein neuer Blogbeitrag online geht, ist herzlich dazu eingeladen auf der rechten Seite entweder mit seinem WordPress-Konto oder per E-Mail zu folgen). Ich bin so dankbar für jeden einzelnen Leser, der hier vorbeischaut und in den Beiträgen schmökert. Vielen herzlichen Dank! Ohne dich wäre das Bloggen nur halb so schön.

Dieser und Emma Escamillas Blog (der ein Jahr später im März 2016 gegründet wurde) sind wirklich die ersten zwei Blogs, die über eine längere Zeit hinweg bestehen blieben und die mir heute noch immer so viel Spaß und Freude bereiten, wie bei ihrer Gründung.

Wie bist du zum Bloggen gekommen? Lass es mich doch in den Kommentaren wissen oder schreibe einen eigenen Blogbeitrag dazu. Ich bin sehr gespannt auf deine Geschichte.


Achtung!

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2 Kommentare zu “Wie ich Bloggerin wurde

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