Rezension | „Myalig – gestohlene Leben“ von Laura Kier

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Titel: Myalig – gestohlene Leben (Märchenspinnerei, Band 18)myalig
Autorin: 
Laura Kier
Genre:  Steampunk, Märchenadaption
Verlag:
Selfpublishing
Seiten: 290 S.
Jahr: 
2019
ISBN:
978-3964270030
Format: Kindle E-Book (auch als Taschenbuch erhältlich)
Preis:
3,99 € (bzw. Taschenbuch: 12,90 €)
Offizielle Website: *klick*

Klappentext

Ein verlassener Weinberg.
Ein Luftschiff im Gewitter.
Ein verborgenes Labor.

Seit Jahren fordert die Krankheit Myalig unzählige Leben. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, werden ganze Dörfer ausgelöscht.
Auch Amanda wird beinahe Opfer der Säuberungen, obwohl sie die Krankheit überlebt hat. In der Hoffnung, Amanda könnte der Schlüssel zu einem Heilmittel sein, schickt Graf Levente von Sonnfried seinen Androiden, um sie zu retten. Doch wird sie bei Levente ankommen? Und ist sie wirklich der Schlüssel zur Heilung von Myalig?

Die Schöne und das Biest einmal anders.
In »Myalig – gestohlene Leben« lässt Laura Kier Weinreben in karger Erde wachsen und treibt Zahnräder mit Sonnenenergie an. Das französische Volksmärchen im Steampunk-Setting wird zu einer düsteren Geschichte über Vertrauen, Ausgrenzung und den Kampf um Menschlichkeit.

18. Band der Märchenspinnerei.

Meine Meinung

Zunächst möchte ich der Autorin Laura Kier ganz herzlich für das Rezensionsexemplar danken.

Das Cover zeigt eine Art Glaskasten, in dem eine Frau in einer Flüssigkeit schwimmt (wenn ich das Cover richtig gedeutet habe). Da solch eine Szene im Buch tatsächlich vorkommt, finde ich das Cover gut gewählt und ansprechend gestaltet. Auch der Titel „Myalig – gestohlene Leben“ passt meiner Meinung nach gut zur Geschichte.

Bei „Myalig“ handelt es sich um eine erfundene Krankheit, die allerdings einer echten sehr ähnlich ist und darauf aufmerksam machen soll: Myalgische Enzephalomyelitis (ME), auch „Chronisches Erschöpfungssyndrom“ genannt. Die reale Krankheit, unter der übrigens auch die Autorin leidet, ist im Gegensatz zu der im Buch nicht ansteckend, aber es  ist mindestens so schwer damit umzugehen. Ich finde es sehr schön, dass Laura Kier in ihrem Buch über diese Krankheit aufklärt, über die wir noch viel zu wenig wissen.

Ich hatte ein bisschen Schwierigkeiten, in die Geschichte reinzukommen und obwohl sie ziemlich dramatisch anfängt, konnte sie mich zunächst nicht richtig packen. Doch das änderte sich später, als ich mehr über Amanda, Myalig und die Steampunk-Welt, in der die Geschichte spielt, herausfand.

Die Figuren haben mir gut gefallen. Wenn ich eine Lieblingsfigur auswählen müsste, würde ich wohl den Androiden Bartholomew nehmen. Der war einfach toll. <3 Aber auch die Protagonistin Amanda, Klara und Titus, sowie der Wissenschaftler Levente waren interessant und gut ausgearbeitet.

Der Schreibstil war angenehm zu lesen. Auch wenn das Buch stellenweise wirklich traurig war, hat es mir gefallen und ich konnte richtig mit Amanda mitleiden. Die Steampunk-Elemente fand ich ganz besonders toll. Ich liebe Steampunk und konnte mit die Luftschiffe, das Elektromobil, die Androiden, usw. bildhaft vorstellen.

Das Ende hat mir auch zugesagt – und ihr wisst ja mittlerweile, wie wichtig mir gute Enden (im Sinne von „passend“, nicht unbedingt „happy“) sind. Ob es für Amanda und Levente ein Happy End gibt, möchte ich aber nicht verraten.

Über die Autorin

Laura Kier wurde 1985 geboren. Bereits mit elf Jahren, wusste sie, dass sie Autorin werden wollte. Im November 2016 erschien ihre erste, eigene Veröffentlichung. Neben der Schreiberei ist Laura Kier Biologin und kennt sich mit Softwareentwicklung aus.

Mein Fazit

Eine unterhaltsame Steampunk-Geschichte, die auf ME aufmerksam macht. Ich empfehle das Buch gerne weiter und verleihe ihm vier Herzchen.

Meine Bewertung

4herzchen


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