Monatsrückblick | Februar 2020

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Der Winter ist vorüber und kürzlich ist der Frühling angebrochen (zumindest der meteorologische). Ich freue mich sehr darauf, wenn es wieder wärmer und sonniger wird (hoffe ich zumindest). Es war diesen Winter zwar auch nicht wirklich kalt, aber wir hatten viele regnerische und trübe Tage, weshalb ich mich umso mehr freue, wenn die Natur wieder erwacht und blüht. Geht es dir genauso?

Nun aber zum Monatsrückblick. Ich möchte dir in diesem Beitrag erzählen, wie mein Februar gelaufen ist und was bei mir los war.

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Leseflaute hält an

Auch wenn ich es nicht gerne zugebe: Ich leide noch immer an einer Leseflaute. Zumindest was Romane angeht. Sachbücher lese ich in letzter Zeit wieder mehr und habe auch zwei beendet (beide zum Thema Social Media Marketing). Allerdings haben mir die Bücher nicht so zugesagt und sie haben nur aufgerundete drei Sterne bekommen.

Es handelt sich dabei um folgende E-Books:

  • „How To Build Your Author Platform (Knowledge for Authors Book 1)“ von Ashley Zakrzewski
  • „Wie man mehr Follower auf Instagram bekommt, mehr YouTube Abonnenten, mehr Reichweite auf Facebook – Bekannter werden, Influencer werden und Geld damit verdienen sowie Neukundengewinnung“ von Thomas Crown (furchtbar sperriger Titel, ich weiß)

Das Buch von Ashley Zakrewski ist sehr dünn (36 Seiten) und bietet leider auch kaum nützliche Informationen. Ich war sehr enttäuscht, da ich 36 Seiten geballtes Wissen erwartet hatte. Aber bis auf ein paar Punkte zum Thema Newsletter (ich überlege, einen zu starten), war für mich nichts Hilfreiches dabei. Deshalb auch nur zweieinhalb, bzw. drei Sterne.

Das Buch von Thomas Crown ist genauso schlecht geschrieben, wie sein Titel erahnen lässt. Es wimmelt von miserablen Formulierungen und Rechtschreibfehlern. Auch die Tipps, wie man in Social Media erfolgreicher werden kann, sind größtenteils sehr fragwürdig (Follow/Unfollow, Benutzung von Bots, etc.). Kann sein, dass man damit mehr Follower gewinnt, aber sympathisch macht man sich mit diesen Techniken auf keinen Fall. Deshalb nur zweieinhalb bzw. drei Sterne.

Empfehlen kann ich beide Bücher nicht, da gibt es sicher Besseres auf dem Markt (wenn du einen Buchtipp zum Thema Social-Media-Marketing/Author Platform hast, dann immer her damit). Eine ausführliche Rezension dazu werde ich nicht schreiben.

Roman macht Fortschritte

Geschrieben habe ich im Februar wieder mehr, als die letzten Monate. Insgesamt sind knapp 12.100 Wörter zusammengekommen. Das freut mich sehr. Am meisten ist mein Roman gewachsen, aber auch ein paar neue Kapitel für meinen Blogroman „Freche Mädchen küssen besser“, den ich als Emma Escamilla veröffentliche, sind entstanden.

Mir hat das Schreiben wieder sehr viel Freude bereitet, wie du in meinen Schreibvlogs erfahren hast. Ich habe die Liebe zu meinem Projekt wiederentdeckt und obwohl ich mir bewusst bin, dass ich noch furchtbar viel Arbeit reinstecken muss, um es veröffentlichungsreif zu machen, brenne ich dafür und bin froh, es nicht aufgegeben zu haben.

Auch wenn ich einem Plot folge, kommen mir spontan noch viele neue Ideen, die ich zum größten Teil auch einbaue – sollten sie sich am Ende als unpassend herausstellen, kann ich ja immer noch kürzen. Ich tobe mich momentan einfach aus, ohne auf meinen inneren Kritiker zu hören. Ich schreibe für mich, ich schreibe, weil es mir Spaß macht. Das ist alles. Und das macht mich unsagbar glücklich. (An potenzielle Leser/innen denke ich erst bei der Überabreitung.)

Was spricht die Psyche?

Mir ging’s stimmungsmäßig gut im Febraur. Vielleicht ein bisschen ZU gut. Meine Stimmung schwankt in den letzten Monaten in Extremen. Mal am Boden, dann wieder im Höhenflug. Momentan bin ich im Höhenflug, mal sehen, wie lange das anhält.

Meine Ängste sind allerdings noch da und ich gehe nicht viel aus dem Haus. Aber das ist okay für mich. Ich habe genug zu tun, langweilig wird mir nie.

Ich denke in letzter Zeit wieder viel über mein Leben nach und habe angefangen, negative Denkmuster aufzuspüren, zu lösen und durch positive zu ersetzen. Das ist ein Prozess, der sehr langsam vonstatten geht, aber ich gebe mir die Zeit. Ich möchte generell zu einem positiveren, besseren Menschen werden. Und ich glaube, der März wird da noch viel mit sich bringen. Ich bin gespannt.

Was ging auf dem Blog ab?

Mitte Februar hat bei mir die Aktion „22 Wochen – 1 Objekt“ geendet. Den letzten Beitrag mit meinem Elefantenfigürchen Rüdiger findest du hier.

Außerdem habe ich meine Artikelreihe „Bloggen für Anfänger“ gestartet.

Alle bisher erschienen Artikel zu der Reihe findest du hier.

Und wie war dein Februar 2020? Hast du auch einen Monatsrückblick geschrieben? Dann lass mir den Link gerne in den Kommentaren da.


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11 Kommentare zu “Monatsrückblick | Februar 2020

  1. Hallo, meine lybe Myna,
    Ich habe im Februar doch recht viel gelesen und denke noch darüber nach, einen Rückblick zu schreiben.
    Was das Schreiben an sich angeht, könnte ich momentan mal wieder einen Arschtritt gebrauchen.
    Ich habe gestern „nur“ 297 Wörter an einem Projekt geschrieben, dass für eine Ausschreibung sein soll, die ich entdeckt habe.
    Und ich habe im Februar zwei Kapitel einer Fanfiktion geschrieben. Etwas, dass ich schon seit Jahren tatsächlich nicht mehr getan habe. Und dann auch noch als Oberthema The Gazette. *kicher*

    Ich wünsche dir eine tolle Restwoche,

    Liebe Grüße
    Melanie von Gedankenchaotins Lesewelt

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Melanie,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Bitte entschuldige, dass ich mich jetzt erst melde. Ich hatte die letzten Tage kein Internet, aber jetzt bin ich zurück.

      Hey, 297 Wörter sind doch besser als nichts. Du hast an deinem Projekt geschrieben, das ist alles was zählt.

      OMG du schreibst eine FanFiction über The Gazette??? GIB MIR UNBEDINGT DEN LINK!!!! *lesen will* The Gazette sind MEGA! :)

      Ich wünsche dir einen guten Wochenstart!

      Liebe Grüße
      Myna

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  2. Ich drücke dir die Daumen, dass der März, dein Monat wird.

    Was das Followen von Thomas Crown angeht. Einfach jemanden anklicken oder Bots benutzen finde ich kontra. Das hat eine Zeitlang funktioniert. Das machen ja auch einige hier auf WP. Ich schmeiss die sofort von meinem Blog. Ich folge nur, wenn es meine Themen sind. Ich bekomme klicks aus Indien, Spanien, in der Landessprache. Das nervt mich ziemlich. Deswegen finde ich diesen Weg echt fraglich.
    Ansonsten ist es echt schwierig bekannt zu werden. Mein Mann hat auch einen Youtube Kanal als Sänger und wir haben auch schon versucht die Besuche zu erhöhen….es ist schwieriger als man denkt…und hat natürlich mit vielen Vorschlägen nicht funktioniert.
    Vielleicht klappt es aber bei dir…da drücke ich die Daumen…einfach weiter versuchen. Es muss nur einmal klappen, dann bist du drin..

    Liebe Grüsse

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Rina,

      danke für deinen Kommentar. Sorry, dass ich jetzt erst antworte – ich hatte die letzten Tage kein Internet. :( Aber jetzt bin ich wieder online! *freu*

      Ja, das denke ich nämlich auch. Ich folge auch nur Leuten, deren Content mich interessiert. Sowohl beim Blog, als auch auf Social Media. Von diesem blinden Follow/Unfollow und dergleichen halte ich nichts. Das ist einfach nur die Leute verarscht, weil man ihnen erst Interesse vorheuchelt, nur um sie dazu zu bewegen, einem zurückzufolgen. Also, ich bin beim Lesen dieses Ratgebers manchmal echt richtig wütend geworden.

      Dein Mann ist Sänger? Das ist ja cool. Verrätst du mir seinen Namen bei YouTube? Ich würde gerne mal seine Videos gucken, wenn das okay ist. :) Und ja, YouTube finde ich mit Abstand am schwierigsten, um eine Followerschaft aufzubauen und Aufrufe zu kriegen. Dabei steckt da auch die meiste Mühe drin. Aber ich habe mir vorgenommen, durchzuhalten und einfach weiterzumachen. Vielleicht klappt es ja irgendwann doch besser. Wobei ich manchmal gar nicht richtig ausmachen kann, woran es liegt, dass Leute einem Account folgen oder nicht. Ich habe z. B. einen Tumblr Blog mit über 23.000 Followern und weiß bis heute nicht, wie ich das hingekriegt habe. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich dabei eine Nische bedient habe, die noch nicht völlig übersättigt war (es geht darauf um Introversion). Und der Blog ist auf Englisch. Englischsprachige Blogger/Künstler haben es meiner Meinung nach sowieso etwas leichter, weil sie eben die ganze Welt als Zielgruppe haben. Und wenn man mal eine gewisse Anzahl an Followern hat, wächst die Zahl an Aufrufen und Interaktionen wie von allein. Ich poste auf dem Tumblr Blog vielleicht ein-, zweimal im Monat ein Zitat im Moment und trotzdem kommen ständig neue Leute hinzu. Wenn das nur auf meinen Autorenaccounts auch so laufen würde … ^^

      Liebste Grüße und einen guten Wochenanfang,
      Myna

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      • Ich finde auch, dass YouTube echt eine schwierige Plattform ist. Wir haben einige der Tipps, die so im Inet zu finden waren umgesetzt – aber es hat nicht geholfen.

        Hier ist sein Kanal, da kannst du dich mal durch sein Gesang klicken.

        https://www.youtube.com/channel/UC3IAIiqQZvHw8GNLevouI0A

        Das ist es aber – man muss eine Nische finden, die lockt. Bei ihm ist klassische Musik nicht mehr so lockend.

        Ich wünsche dir auch einen schönen Wochenstart

        Gefällt 1 Person

      • Jap, genau. Ich hab auch schon einige Tipps ausprobiert, aber hatte damit nicht wirklich Erfolg. :( Trotzdem versuche ich, mich kontinuierlich zu verbessern und nicht aufzugeben.

        Vielen Dank für den Link. Dein Mann hat eine wahnsinnig tolle Stimme! Singt er denn beruflich, oder ist das „nur“ sein Hobby? Ich singe ja auch sehr gerne, hatte früher mal Gesangsunterricht.

        Ganz liebe Grüße
        Myna

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      • Das ist gut so…immer weiter versuchen.

        Leider macht er es nur privat. Es ist nicht leicht, wenn man nicht hip genug ist.

        Aber trotzdem macht er weiter – es ist seine Leidenschaft….da muss man dabei bleiben.

        Liebe Grüsse

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      • Genau, das ist wichtig, dass er an seiner Leidenschaft dranbleibt. Das ist alles, was zählt.

        Ich schätze, das Publikum, das seine Musik wirklich schätzen würde, ist eher weniger im Internet aktiv. YouTube wird ja vor allem von jungen Leuten genutzt und die haben größtenteils keinen Sinn für klassische Musik. Hatte er denn schon Auftritte? Auf Familienfeiern oder lokalen Veranstaltungen oder so? Das Zeug dazu hätte er jedenfalls.

        Liebe Grüße

        Gefällt 1 Person

      • Ja, er hatte hier in der Umgebung schon einige Auftritte – auch mit der Gesangsschule – aber auch hier ist es oft nicht leicht einen Termin zu bekommen, wenn man nicht schon irgendwie bekannt ist.

        Gefällt 1 Person

  3. Pingback: Gemeinsam Lesen KW17/2020| Rückblick 1. Quartal | Myna Kaltschnee

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