Städtereise nach Köln

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Vom 4. – 7. März 2020 war es mal wieder so weit: Der Lieblingsmensch und ich haben eine kleine Reise unternommen. Trotz des Coronavirus. Einfach so. Und zwar nach Köln. Was wir dort erlebt und unternommen haben, verrate ich dir in diesem Reisebericht.

Städtereise nach

Anreise über Koblenz

Pünktlich um neun Uhr ging es los. Mein Lieblingsmensch und ich düsten los in Richtung Nordrhein-Westfalen. Zwar hatten wir gehört, dass dort einige Corona-Fälle gegeben hatte, doch wir wollten die Reise trotzdem antreten. Zu diesem Zeitpunkt war es in Deutschland noch nicht so schlimm und es gab auch noch keine Einschränkungen im Alltag. Die Warnung von Gesundheitsminister Spahn, nicht nach NRW zu reisen, wurde erst herausgegeben, als wir schon wieder zurück waren.

Unsere Anreise führte uns über Koblenz. Bereits während unserer Deutschlandrundreise im Juli 2019 hatten wir Koblenz besuchen wollen, doch da wir kein geeignetes Hotel fanden, waren wir von der Idee wieder abgerückt. Nun bot es sich an, in Koblenz eine längere Pause einzulegen, weshalb wir diese Chance unbedingt ergreifen wollten. Unser P1030434Weg führte uns ans Deutsche Eck, wo die Mosel in den Rhein mündet. Ich wollte schon immer mal diesen Ort besuchen, da meine Eltern vor vielen Jahren (vor meiner Geburt) einmal dort waren und ich die Fotos davon kannte. Ich hatte mir schon als Kind gewünscht, einmal dorthin zu kommen und nun wurde dieser Wunsch endlich wahr.

Wir hielten uns etwa eine Stunde in Koblenz auf, machten viele Fotos, schauten den Flüssen beim Fließen zu und trotzten dem heftigen Wind, der uns die Haare durcheinanderwirbelte. Das Wetter war noch einigermaßen beständig, wenn auch grau in grau. Das sollte sich in den nächsten Tagen ändern (da pisste es in Strömen).

Ankunft in Köln und Hambacher Tagebau

Von Koblenz aus war es etwa noch eine Stunde zu unserem Hotel. Wir kamen gegen 14:30 Uhr in Köln an, checkten ein und verstauten unsere Koffer im Hotelzimmer. Doch wir blieben nicht lange dort. Mein Lieblingsmensch hatte auf Google Maps gesehen, dass der Hambacher Tagebau nur etwa vierzig Minuten entfernt lag und dass es dort einen Aussichtspunkt gab. Er wollte sich das unbedingt anschauen, also setzten wir uns kurz nach dem Einchecken wieder ins Auto und düsten los.

P1030449Was soll ich dazu sagen? Ich war schockiert, wie groß die Fläche des Tagebaus war. So viel Natur einfach zerstört. Ich kann nur hoffen, dass eines Tages erneuerbare Energie Standard und die Kohleförderung eingestellt wird. Es wäre fantastisch, wenn dies Fläche eines Tages wieder von Wäldern bewachsen wäre. Aber gut, ich kenne mich zu wenig mit dem Thema aus und weiß nicht, was sich umsetzen lässt und was nicht. Ich würde mir nur wünschen, dass der Klimawandel aufgehalten wird und unsere Nachfahren ein schönes, friedliches Leben auf einem grünen Planeten führen können. Aber vielleicht bin ich auch einfach nur eine Träumerin … Was meinst du dazu?

Am Abend gingen wir zu Fuß zu den Köln Arcaden, wo wir uns ein Abendessen genehmigten. Die Köln Arcaden, ein großes Shopping-Center, lag nämlich nur etwa 600 Meter von unserem Hotel entfernt, also locker zu Fuß erreichbar. Sogar, wenn man unser Gewicht mit sich herumschleppt. :P

Kölner Zoo

Am nächsten Tag, den 5. März, regnete es. Wir beschlossen, den Kölner Zoo zu besuchen. Eine weise Entscheidung. In den Tropenhäusern war es schön warm und da wir mitten unter der Woche außerhalb der Saison dort waren, war auch nicht viel los und wir konnten uns alles ganz in Ruhe anschauen.

Besonders gefreut habe ich mich natürlich über die Elefanten – und die hatten viele! Ich P1030455habe sie nicht gezählt, aber es waren sicher um die zehn Stück, vielleicht sogar mehr. Ich habe sie gefilmt und werde irgendwann mal ein Video zusammenschneiden und auf meinem YouTube-Kanal hochladen. Aber einen fixen Termin dafür gibt es noch nicht. Das Tollste war, dass sie auch ein paar Elefantenkälber hatten. Sie waren zwar nicht mehr ganz so winzig, also schon zwei, drei Jahre alt, aber doch noch nicht ausgewachsen. Sehr süß. Natürlich habe ich mir im Zoo-Shop auch wieder ein Souvenir gekauft: Einen kleinen Plüschelefanten.

Abends gingen wir in eine kleine Pizzeria zum Abendessen. Leider waren wir klatschnass, als wir zurück ins Hotel ankamen, da es wirklich wie aus Kübeln goss. Da gönnten wir uns jeweils erst mal eine warme Dusche.

Stadtzentrum und Schokoladenmuseum

Am nächsten Tag war es wieder grau in grau und windig, aber es regnete nicht mehr. Wir beschlossen, wie richtige Touristen eine Stadtrundfahrt mit dem Hop-on-Hop-off-Bus zu machen, denn wir hatten herausgefunden, dass dieser ganz in der Nähe unseres Hotels hielt. Für die, die nicht wissen, was eine Hop-on-Hop-off-Tour ist: Man kann hierbei bei jeder Haltestelle aussteigen und sich die Sehenswürdigkeiten anschauen und dann mit dem nächsten Bus weiterfahren. Zunächst fuhren wir bis zum Dom und stiegen dort aus. Während der Lieblingsmensch draußen wartete, ging ich in den Dom hinein. Dort wurde allerdings gerade das Mittagsgebet abgehalten, weshalb ich nicht so viel herumlaufen und fotografieren konnte.

P1030493Anschließend überquerten der Lieblingsmensch und ich die Hohenzollernbrücke, die über und über mit Liebesschlössern behängt war. Es war dort oben auch sehr kalt und windig, aber wir gingen trotzdem bis auf die andere Seite und machten dann ein paar Fotos, da man vom anderen Ufer eine schöne Sicht auf Brücke, Dom und Altstadt hatte. Dort machten wir dann auch eine kleine Mittagspause und aßen unsere mitgebrachten Brötchen und Kabanossi.

Etwa eineinhalb Stunden später fuhren wir mit dem Bus weiter bis zum Schokoladenmuseum von Lindt. Der Eintritt war ziemlich teuer, aber als Schwerbehinderte bekam ich fünf Euro Ermäßigung. :) Dennoch hat sich der Besuch auf jeden Fall gelohnt, denn das Museum war wahnsinnig interessant. Von der Kakaogewinnung bis zur Schokoladenproduktion wurde alles schön dargestellt. Es gab sogar einen Schokobrunnen (*hust*).

Eigentlich wollte ich noch in den Museumsshop und ein bisschen Schoki kaufen, aber P1030501wir mussten auf den Bus, wenn wir nicht eine Stunde warten wollten. Also ließ ich den Shop ausfallen und nahm die Beine in die Hand, um zur Haltestelle zu kommen. Von dort aus setzten wir die Sightseeingtour fort und stiegen an der Haltestelle am Odysseum, die in der Nähe unseres Hotels lag, wieder aus. Wir ließen den Tag bei einem leckeren Thai Curry in den Köln Arcaden ausklingen.

Es geht heim

Der nächste Tag war bereits der Tag der Abreise und wir brachen gegen 10:30 Uhr auf. Der Lieblingsmensch hatte vorgeschlagen, in Bonn beim HARIBO Outlet einen Zwischenstopp einzulegen. Dort kauften wir ein paar Päckchen Gummibärchen, die es in den normalen Läden eher selten zu kaufen gab und staunten über das riesige Angebot. Danach sausten wir über die Autobahn in Richtung Stuttgart. Wir legten noch kurze Pausen in Andernach und Pforzheim ein, ehe wir gegen Spätnachmittag zu Hause ankamen.

Trotz des schmuddeligen Wetters hatten wir eine schöne Zeit in Köln und sind froh, dass wir den Urlaub noch machen konnten, bevor Deutschland vom Coronavirus regiert wurde.


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3 Kommentare zu “Städtereise nach Köln

  1. Pingback: Monatsrückblick | März 2020 | Myna Kaltschnee

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