Monatsrückblicke

Glücksmonat | August 2020

Der August 2020 war ein Monat der Veränderung und des Anpackens. Ich habe mein Leben geändert, habe alte Projekte entstaubt und Pläne geschmiedet. Nicht alles habe ich umgesetzt, aber ich war auf jeden Fall wieder deutlich aktiver als im Juni und Juli (auch wenn das vielleicht nicht aufgefallen ist).

Ich habe etwas getan, was ich früher geliebt, aber seit Jahren nicht mehr gemacht hatte. Ich habe mich weitergebildet, neue Ideen ausgearbeitet und alte Ideen, die nicht funktioniert haben, verworfen.

Lass uns einen Blick zurück auf diesen aktiven Monat werfen …

Es hat sich ausgeknipst

Im letzten Monat habe ich dir erzählt, dass meine Leidenschaft für Fotografie wieder aufgeflammt ist. Im August hat es sich ausgeknipst. Nein, damit will ich nicht sagen, dass ich die Fotografie wieder an den Nagel gehängt habe. Ganz im Gegenteil. Ich habe aufgehört bloß zu „knipsen“ und angefangen, richtig zu „fotografieren“. Das war zumindest meine Intention.

Ich habe mich bei fotocommunity angemeldet. Dort kann man seine Fotos hochladen und sie von erfahrenen Fotograf*innen bewerten und sich Tipps geben lassen. Es waren schon einige kritische, aber hilfreiche Kommentare darunter und ich bin dafür sehr dankbar. Zwar bin ich ein Mensch, der sich mit Kritik schwer tut (wie wohl die meisten Leute), aber ich lerne immer mehr, damit umzugehen. Ich finde das auch sehr wichtig, denn als Kreative sind wir ständig Kritik ausgesetzt. Konstruktive Kritik ist wichtig, um zu wachsen und sich weiterzuentwickeln.

Aber zurück zum Thema: Wer meine Bilder verfolgen möchte, kann sich auf meinem privaten Instagram-Account mal umsehen. Die meisten meiner Bilder zeigen Landschaften, Sehenswürdigkeiten, Pflanzen und manchmal auch Tiere.

Auf Myna Kaltschnees Instagram-Account wird es in Kürze auch wieder regelmäßig neue Fotos geben. Ich bin gerade dabei, ihn nach einer längeren Pause „wiederzubeleben“. Zum 1. Januar hatte ich mir einen Plan für Instagram gemacht, aber dem folge ich bereits seit Monaten nicht mehr. Neue Projekte und Interessen haben sich eingeschlichen und ich hatte auch nicht mehr wirklich Spaß daran. Deshalb bin ich jetzt dabei, eine neue Instagram-Stategie auszutüfteln. Auf jeden Fall möchte ich den Account mehr in Richtung Bookstagram weiterentwickeln – ich übe schon fleißig, wirklich schöne Buchfotos zu machen. Außerdem werde ich dort gelegentlich Blogartikel teilen, die sich auf meine Hauptthemen (Bücher, Kreatives, Mental Health) beziehen.

Mutprobe mit Kamera

Meine Liebe zur Fotografie geht sogar so weit, dass ich mich etwas getraut habe, was ich seit Jahren nicht mehr getan habe. Früher habe ich es geliebt und regelmäßig gemacht, aber in den letzten Jahren waren meine psychischen Probleme so vorherrschend, dass ich nicht mehr den Mut dazu aufbrachte. Um was es sich handelt? Eine Fototour!

Meine Follower auf Twitter haben vielleicht diesen Tweet von mir gelesen:

Fototour Tweet von Myna Kaltschnee

Das ist eigentlich schon eine ganz gute Zusammenfassung (ignoriert einfach den Tippfehler *hust*). Hintergrund ist, dass ich schon seit Wochen von einer Fototour geträumt hatte. Einfach mal wieder mit der Kamera losziehen und alles fotografieren, was mir vor die Linse kommt und mir gefällt. Ich habe einen Blick für schöne Kleinigkeiten, sowohl in der Natur, als auch in Städten. Nur leider bekomme ich das oft nicht so fotografiert, wie ich es gerne hätte. (Aber deshalb übe ich ja.)

Am 26. August hatte ich vormittags einen Termin bei meinem Psychodoc in der Innenstadt. Diese Chance wollte ich nutzen. Wenn ich schon mal meine Angst überwinden und das Haus verlassen musste, dann konnte ich das auch ausreizen. Außerdem würde sich dann auch das Stadtticket für den Bus rentieren (gilt im gesamten Stadtgebiet für einen Tag). Die Altstadt ist nur drei oder vier Haltestellen von meinem Psychiater entfernt, weshalb sich die Gelegenheit bot, dort zum Fotografieren hinzufahren.

Eine gute Idee! Ich war auch echt stolz auf mich, dass ich das gewagt und meine Angst überwunden habe, aber insgesamt war die Tour leider eher enttäuschend. Zum einen kam ausgerechnet an diesem Tag die Müllabfuhr in die Altstadt, weshalb überall Mülltonnen herumstanden (nicht so hübsch auf Fotos). Zum anderen war Markt und super viel los. Meiner Psyche hat das natürlich nicht so gut getan. Ich habe mich ständig beobachtet gefühlt und mir deshalb nicht die Zeit gelassen, die es für gute Fotos braucht. Es traten auch wieder Symptome der Depersonalisation und Derealisation auf und die Angst war stark. Deshalb habe ich nach einer Stunde auch den Rückzug angetreten und es kamen nur vier, fünf brauchbare Fotos dabei raus.

Aber ich hab’s gemacht, das ist alles, was zählt. Und ich werde es wieder tun! :)

#Speckweg2020 kommt in Fahrt

Ich habe ja bereits im Januar meinem extremen Übergewicht den Kampf angesagt – aber anstatt ab, habe ich erst mal zwei Kilo zugenommen. :( Im Frühjahr habe ich diese zwei Kilo wieder runtergebracht, aber es stagnierte dann für Monate.

Im Juli fing ich an, mich gesünder zu ernähren und im August kam dann noch etwas mehr Bewegung hinzu (Schrittzähler-Apps sind wirklich sehr motivierend). Erst hat mein Gewicht sich überhaupt nicht bewegt. Ich war total verzweifelt, doch habe weitergekämpft, allein schon deshalb, weil ich mich mit diesem neuen Verhalten besser und körperlich gesünder fühle.

Und siehe da: Mitte August purzelten die Kilos! Ich komme meinem ersten Etappenziel, einen BMI unter 40 zu haben, immer näher. Darauf bin ich stolz und es motiviert mich, meine neue Ernährungsweise beizubehalten. Sollte ich irgendwann mal eine signifikante Menge an Gewicht abgenommen haben, kann ich euch ja meine „Tricks“ verraten. Momentan probiere ich noch aus.

Blog entrümpelt und umgestaltet

Dem Einen oder Anderen ist es vielleicht aufgefallen: Ich habe an diesem Blog ein paar Änderungen vorgenommen. Ich weiß selbst nicht genau, was den sprichwörtlichen Stein ins Rollen gebracht hat. Eines Abends – ich wollte eigentlich ins Bett und nur noch „kurz“ meine Kommentare beantworten – ist mir aufgefallen, wie überladen mein Blogmenü ist. Mich hat es schon länger gestört, dass das Menü zweizeilig war, aber wirklich etwas dagegen unternommen habe ich nie. Also, habe ich angefangen, das Menü zu entrümpeln und benutzerfreundlicher zu machen. Noch ist das nicht ganz abgeschlossen, aber ich glaube, mein Blog hat deutlich an Übersichtlichkeit gewonnen.

Auch die Spalte mit den Widgets rechts habe ich verändert. Alte Widgets flogen raus, neue kamen hinzu. Die Liste mit den beliebtesten Blogposts habe ich auf fünf verkürzt, was auch schöner aussieht und effektiver ist. Dabei ist mir aufgefallen, dass viele meiner alten Blogbeiträge nicht besonders reizvoll gestaltet sind. Inzwischen habe ich die Top 5 überarbeitet. Sowohl inhaltlich, als auch visuell. Die Beiträge haben neue Bildchen bekommen, ich habe alles schön formatiert und aufbereitet.

Im Übrigen habe ich die Kommentarfunktion für ältere Beiträge reaktiviert. Du kannst mir jetzt also wieder überall Feedback geben. :)

Gedichte und Gastbloggerin

Lange habe ich mit mir gehadert, aber mich schließlich doch dafür entschieden: Ich werde dienstags bei der Aktion „Der Dienstag dichtet“, gehostet von Katharina auf Katha kritzelt, mitmachen und regelmäßig Gedichte veröffentlichen. Ich bin ein gebranntes Kind, was meine „Dichtkunst“ angeht. Nach einem negativen Erlebnis vor ein paar Jahren habe ich mich lange nicht mehr getraut, sie mit anderen zu teilen. Aber ich möchte jetzt diesen Schritt wagen. Denn das Dichten hat mir eigentlich immer Spaß gemacht – und diesen Spaß will ich zurück! :)

Außerdem wird die liebe Katharina von Ich Gebäre (jap, eine andere Katharina als die mit den Gedichten, aber mindestens genauso toll) ab sofort als Gastbloggerin Rezensionen beisteuern. Da sie größtenteils andere Genres liest als ich, werden ihre Beiträge meinen Blog bereichern und mehr Abwechslung reinbringen. Ich freue mich sehr auf unsere Zusammenarbeit.

Einen kleinen Meilenstein habe ich im August ebenfalls erreicht: Mein Blog verzeichnete seinen insgesamt 100.000. Aufruf. *wirft Konfetti in die Luft und bläst in die Tröte*

Pinterest wird zum Leben erweckt

Noch eine Änderung hat sich ergeben. Dadurch, dass ich für meine beliebtesten Beiträge neue Bildchen gebastelt habe, kam ich auf die Idee, mir einen Pinterest-Account anzulegen (neben meinem privaten). Dort teile und sammle ich sowohl Bilder zu meinen eigenen besten Blogposts, als auch die zu Artikeln von anderen Bloggern über die Themen Schreiben, Bloggen, Social Media, Online-Marketing, Selbstständigkeit, Bücher und Mental Health. Wenn du auch bei Pinterest bist, würde ich mich freuen, wenn wir uns dort vernetzen.

Schlussgedanken

Insgesamt geht es mir sehr gut nach diesem aktiven und kreativen August. Ich fühle mich motiviert und inspiriert und habe für die nächste Zeit noch einige Ideen für Neuerungen und Verbesserungen. Der Monat hat mich ziemlich aus einem Tief geholt und daher betrachte ich ihn als meinen Glücksmonat. :)

Wie war dein August? Hattest du auch so einen tollen Monat wie ich oder wollte es bei dir nicht laufen? Lass es mich in den Kommentaren wissen.

PS: Dies ist übrigens mein 900. Blogbeitrag hier. :D Unglaublich, wie viel seit 2015 zusammengekommen ist.


Achtung!

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16 Kommentare zu „Glücksmonat | August 2020

  1. Liebe Myna, dein August war ja so voll, dass du das alles auch für den Juni und Juli rückwirkend mit anrechnen kannst! Wirklich, ich bin begeistert. Und ich finde übrigens nicht, dass eine Stunde eine zu kurze Zeit für Fotos ist. Ich bin keine gute Fotografin, aber wenn ich mal fotografiere, bin ich schon viel früher sehr erschöpft davon.

    Und noch ein Gedanke zu Feedback: Es ist tatsächlich so, dass wir gerade als Selbstständige kaum brauchbares Feedback bekommen. Insofern lass es zu. Eine gute Freundin, die auch Coach für mich war, hat immer gesagt: an konstruktiver Kritik wachse ich, gegen destruktive Kritik bin ich gewachst – wie ein Auto! 😏

    Also los, der Herbst kann kommen.

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    1. Liebe Katharina,

      ja, der August war wirklich ein aufregender Monat.

      Na ja, wenn ich ne Stunde auch wirklich nur fotografiert hätte, wäre das sicherlich viel. Aber ich bin ja die meiste Zeit nach einem Motiv (ohne Mülltonnen) suchend durch die Innenstadt gelatscht. :D Aber ja, eigentlich ist ne Stunde ganz gut, da hast du recht.

      Ja, mir ist auch schon aufgefallen, dass es schwer ist, konstruktives Feedback zu erhalten. Der Spruch von deiner Freundin ist so wahr! Danke, dass du ihn an mich weitergegeben hast. Den muss ich mir unbedingt merken.

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      1. Ja, das stimmt. Wobei das bei mir immer so Phasen sind. Momentan bin ich total motiviert, an meinem Blog zu arbeiten. Es gibt dann aber auch wieder Zeiten, da fällt es mir schwer oder ich kümmere mich eher um andere Projekte. Ist es bei dir auch so? Dass du manchmal total viel Lust hast, am Blog zu arbeiten und zu anderen Zeiten eher nicht so?

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      2. Ja – ich hatte gerade jetzt im Urlaub so manchmal gar keine Lust und hab auch wirklich nur bei den Aktionen mitgemacht, die ich sehr mag und auch unterstütze, da sie lange gebraucht haben um hoch zu kommen.
        Manchmal hab ich auch so gar keine Lust.

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      3. 😊 ich glaube das geht vielen so. Es sind soviele blogs verschwunden und tauchen irgendwann mal wieder auf. Die meisten schreiben dann, dass sie eine Auszeit brauchten, da die Luft draussen war. Ich reduziere lieber, weil aufhören will ich eigentlich nicht

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