Bloggen · Bloggerhandwerk

7 Dinge übers Bloggen, die ich gerne vorher gewusst hätte

(Unbezahlte Werbung wg. Markennennung und Verlinkung)

Es gehört zu meinen größten Leidenschaften und beschäftigt mich fast jeden Tag: das Bloggen. Mittlerweile bin ich über fünf Jahre auf diesem Blog bzw. seinem Vorläufer aktiv. In dieser Zeit habe ich sehr viel über das Bloggerhandwerk gelernt. Manches habe ich mir theoretisch angeeignet und dann versucht, umzusetzen. Aber viele Erfahrungen habe ich auch selbst gesammelt.

Im Folgenden verrate ich dir sieben Dinge übers Bloggen, die ich gerne gewusst hätte, bevor ich damit anfing. Denn dann wäre ich die Sache eventuell etwas schlauer angegangen. Aber aus Fehlern lernt man schließlich, ne? Damit nicht nur ich daraus meine Lehren ziehe, sondern auch du, habe ich diese Liste zusammengestellt.

Lass mich anschließend gerne in den Kommentaren wissen, was die wichtigsten Dinge waren, die du über das Bloggen gelernt hast.

7 Dinge übers Bloggen, die ich gerne vorher gewusst hätte - Myna Kaltschnee

1. Am Anfang herrscht tote Hose.

Eine Sache, über die sich jede*r angehende Blogger*in bewusst sein muss, ist, dass nach der Gründung deines Blogs erst mal gar nicht viel passiert. Du kannst noch so spannende Blogposts veröffentlichen, die Statistiken werden erstmal sehr ernüchternd sein. Es wird Tage geben, da hast du zehn, fünfzehn Aufrufe – und das sind die guten Tage! Bis Google deine Beiträge indexiert hat und diese gut ranken, kann einige Zeit ins Land ziehen.

Was ich gelernt habe:

Wer Bloggen will, braucht Durchhaltevermögen und Geduld. Das habe ich mir erstmal antrainieren müssen. Ich war früher der Typ, der schnell die Lust an Dingen verloren hat. Teilweise bin ich immer noch so, weil ich ständig nach neuen (geistigen) Herausforderungen suche. Aber es lohnt sich, dranzubleiben. Vor ein paar Monaten habe ich auch einen Beitrag darüber geschrieben, wie du dir eine Leserschaft aufbauen kannst.

2. Bloggen kostet Zeit. Viel Zeit.

Es kommt natürlich immer darauf an, was du mit deinem Blog erreichen möchtest. Wenn du dich einfach nur mitteilen möchtest und keinen Wert auf viel Interaktion legst oder kein bestimmtes Ziel mit deinem Blog verfolgst, kannst du natürlich schnell innerhalb von fünfzehn bis dreißig Minuten einen Text runtertippen, vielleicht noch ein, zwei Bilder einfügen und fertig. Das ist auch überhaupt nichts Schlechtes und ich möchte es nicht verurteilen. Jede*r darf seinen Blog so nutzen, wie es ihm/ihr gefällt.

Willst du aber Artikel schreiben, die auf Google nicht nur vorhanden sind, sondern auch gut ranken, solltest du mindestens zwei Stunden Arbeit einplanen, bis du auf „Veröffentlichen“ klicken kannst (für diesen Beitrag habe ich übrigens deutlich länger gebraucht).

Ein Blogpost besteht nicht nur aus dem reinen Schreiben. Davor musst du das Thema recherchieren, Ideen sammeln und strukturieren. Wenn du deinen Blogpost geschrieben hast, will er (mehrmals) überarbeitet werden. Du glaubst gar nicht, wie viele Tippfehler ich dabei noch finde, Füllwörter streiche oder Sätze umformuliere. Damit ich einen möglichst „neutralen“ Blick auf den Text habe, lasse ich zwischen den einzelnen Überarbeitungsrunden meist etwas Zeit verstreichen. Diese kann ich dazu nutzen, die Grafiken zu basteln, sowohl für den Blogbeitrag selbst, als ggf. auch für Pinterest und Social Media.

Ein bisschen SEO sollte man auch betreiben. Hier spielt u. a. die ideale Überschrift eine wichtige Rolle. Du kennst sicher diese reißerischen Überschriften von Online-Anzeigen. So etwas wie „Dieser Geheimtipp wird dein Leben verändern“ oder „10 Kilo in 1 Woche abnehmen – so funktioniert’s“. Hinter solchen Überschriften steckt meist nicht mehr als heiße Luft und der/die Leser*in ärgert sich, dass er/sie überhaupt darauf geklickt hat. Das ist nicht das, was ich meine. Eine gute Überschrift macht zwar neugierig, hält aber auch ihr Versprechen. Wie du das machst, erfährst du bei Schreibsuchti.

Ist der Blogpost erstmal online, hört die Arbeit aber nicht auf. Der Beitrag will auf Social Media geteilt werden und im Idealfall trudeln Kommentare ein, die du unbedingt (!!!) beantworten solltest. Schließlich lebt ein Blog von der Interaktion mit seinen Leser*innen und du möchtest ja, dass die Leute wieder bei dir vorbeischauen und kommentieren.

Was ich gelernt habe:

Ich hatte immer gedacht, Bloggen sei nur ein bisschen tippen und das war’s. Aber weit gefehlt! Als Blogger gibt es so viele Dinge, in denen du dir Fähigkeiten aneignen musst. Texten fürs Internet, SEO, Grafiken basteln, Kontakte zu anderen Bloggern knüpfen, Blogmarketing betreiben, usw. Allein sich das alles anzueignen, kostet eine Menge Zeit. Aber genau das ist es, was mich am Bloggen so reizt. Ich bin ein Mensch, der gerne lernt und vielfältig interessiert ist. Da investiert man die Zeit gerne. Aber man muss eben auch lernen, sie sich richtig einzuplanen.

Das Zeitmanagement selbst ist sogar etwas, das ich erst durch Trial-and-Error lernen musste. Den Blogplan erstellen, Deadlines setzen und diese auch einhalten. Allein mit der Planung ist man eine Weile beschäftigt.

3. 10 Ideen sind nicht genug. 100 auch nicht.

Bevor du einen Blog zu einem bestimmten Thema startest, solltest du dir erstmal überlegen, ob das Thema überhaupt genügend Stoff für Blogartikel bietet. Du könntest dir eine Liste mit möglichen Blogpost-Ideen anlegen. Zehn Ideen solltest du auf jeden Fall zusammenbringen. Je mehr, desto besser. Bloggen funktioniert nur, wenn du es kontinuierlich tust. Und das bedeutet, dass du immer wieder neue Ideen für Blogbeiträge brauchst. Klar, wird es auch Zeiten geben, in denen du nicht so aktiv bist, weil dir einfach nichts einfällt, worüber du schreiben könntest. Aber diese Zeiten sollten nicht zur Regel werden, denn sonst läufst du Gefahr, wertvolle Leser*innen zu verlieren (ich spreche aus Erfahrung).

Was ich gelernt habe:

Als ich angefangen habe, zu bloggen, hatte ich eine handvoll Ideen und ganz viel Motivation. Zuerst trug mich der Rausch der Inspiration von einer Blogpostidee zur nächsten. Aber irgendwann kam die Ebbe und ich realisierte, dass ich keine Ahnung hatte, worüber ich noch schreiben sollte. Es kam immer wieder vor, dass ich wochenlang überhaupt keinen Beitrag mehr veröffentlichte. Das hatte natürlich zur Folge, dass mein Blog in Vergessenheit geriet. Ich musste erkennen: Mein Blog ist nur so lange in den Köpfen der Menschen präsent, solange ich auch etwas poste und sie damit an mich „erinnere“. Wir alle werden im Alltag von so vielen Dingen belagert, die unsere Aufmerksamkeit wollen. Wenn da eines dieser Dinge in der Versenkung verschwindet, verschwindet es auch aus unserem Sichtfeld und damit aus unseren Gedanken. Das ist hart, aber die Realität. Deswegen ist regelmäßiger Content extrem wichtig. Wie oft ist hierbei nicht so wichtig, Hauptsache kontinuierlich. Welche Anzahl von Blogposts für dich ideal ist, findest du mit der Zeit heraus.

Als hilfreich hat sich dabei das Anlegen eines Blogplans für mich erwiesen. Das kann man entweder per Hand in einem Taschenkalender machen, in einem Tabellendokument am Computer oder auch mit einer App wie Trello. Außerdem hilft es enorm, sich eine Liste mit möglichen Blogpostideen anzulegen, damit man darauf zurückgreifen kann, wenn die Inspiration streikt.

4. Bloggen ist keine Einbahnstraße.

Einen Blog zu betreiben bedeutet nicht, das man halt regelmäßig Blogbeiträge raushaut und damit ist gut. Ein Blog lebt von Interaktion, ähnlich wie Social Media. Und um Interaktion zu bekommen, muss man sich mit anderen Bloggern vernetzen.

Leute, die nie auf anderen Blogs kommentieren, müssen sich nicht wundern, wenn sie selbst keine Kommentare bekommen (und ja, ich fasse mir da an die eigene Nase). Bloggen ist ein Geben und Nehmen. Jemand, der nicht gibt, wird vermutlich auch keine Reaktion zurückbekommen.

Was ich gelernt habe:

Kontakte knüpfen und netzwerken ist etwas, das mir als schüchterner und introvertierter Mensch schwerfällt. Mein „Hauptproblem“ (das eigentlich kein Problem ist): Ich will immer einen Kommentar hinterlassen, der aus mehr besteht, als nur „Toller Beitrag!“. Das heißt, ich mache mir bei jedem Kommentar Gedanken, auch wenn das vielleicht nicht immer offensichtlich ist. Außerdem kontrolliere ich jeden meiner Kommentare auf Rechtschreibung und Grammatik. Das braucht natürlich Zeit und am Ende habe ich nicht so viele Blogs gelesen und kommentiert, wie ich gerne hätte.

Hinzu kommt, dass ich bei „großen“ Blogs sehr zurückhaltend mit dem Kommentieren bin. Ich denke immer, dass mein Kommentar ohnehin in der Masse untergehen wird. Dabei ist es eigentlich so: Wenn man einen aussagekräftigen, interessanten Kommentar bei einem anderen Blog hinterlässt, macht das unter Umständen potenzielle Leser*innen einen aufmerksam.

7 Dinge übers Bloggen, die ich gerne vorher gewusst hätte - Myna Kaltschnee - Pinterest

5. Mischblogs haben es schwer.

Als ich diesen Blog gegründet habe, war er vor allem ein Buch- und Autorenblog. Ich habe Rezensionen gepostet, hier und da mal eine Autorin interviewt und über das kreative Schreiben, besonders meine eigenen Projekte, berichtet.

Doch je länger ich meinen Blog betrieb, desto mehr Themen kamen hinzu: Fotografie, Musik, Reisen, Events, Mental Health, etc. Ich brauchte die Abwechslung und hatte so viele Dinge auf dem Herzen, über die ich bloggen wollte. Mein anfänglicher Buch- und Autorenblog wurde immer mehr zu einem kunterbunten Mischmaschblog. Und ich sage dir: Solch einen Blog zu betreiben, ist nicht ideal. Die Leute, die auf meinen Blog kommen, wissen nicht, was sie hier eigentlich erwartet. Meine „Plotten für Anfänger“-Reihe und Mental-Health-Beiträge haben seit einiger Zeit die meisten Aufrufe. Doch eine Person, die z. B. wegen eines Artikels über Depressionen auf meinem Blog landet, wird vermutlich nicht bleiben oder gar folgen, wenn mein neuster Beitrag Plotmethode X erklärt oder ein Reisebericht über die Nordsee ist. Ich habe dieses Problem sehr wohl erkannt und durch mein neues Menü auch versucht, ein bisschen Ordnung ins Chaos zu bringen. So soll es dem/der potenziellen Leser*in leichter fallen, das Thema zu finden, für das er/sie sich interessiert. Ob mir das wirklich gelungen ist, wird die Zukunft zeigen. Ganz zufrieden bin ich noch nicht und es wird vermutlich noch ein paar Änderungen geben, aber ich komme meinem Ziel schon deutlich näher.

Trotzdem wird dieser Blog erstmal ein Mischblog bleiben. Warum? Weil es mir hauptsächlich darauf ankommt, über Themen, die mich beschäftigten, zu schreiben. Klar ist das nicht das ideale Format, um „erfolgreich“ zu werden. Doch zu den Promis in der Blogosphäre zu zählen ist auch nicht unbedingt das, was mir vorschwebt.

Was ich gelernt habe:

Nischenblogs sind definitiv die bessere Alternative, wenn man mit seinem Blog Geld verdienen oder rasch eine große Followerschaft aufbauen möchte. Allerdings sollte man dabei aufpassen, dass die Nische weder zu eng, noch zu weit gefasst ist. Ist die Nische zu eng gefasst, gehen einem schnell die Beitragsthemen aus. Ist sie zu weit gefasst, finden Blogbesucher*innen womöglich nicht das, wonach sie eigentlich suchen, z. B. wenn ich allgemein über das Thema Sport bloggen möchte, spreche ich zwar insgesamt mehr Leute an (sowohl Fußball- als auch Formel1-Fans). Doch die Chance, dass die Leute, die sich auf unseren Blog verirren, auch bleiben oder sogar folgen ist geringer. Warum? Weil ein Fußballfan keinem Blog folgen wird, der im nächsten Tag über Tennis und dem übernächsten über Eiskunstlauf berichten wird.

6. Ohne Moos nix los!

Wie in jede Leidenschaft kann man auch ins Bloggen (viel) Geld investieren. Je nachdem, ob man ein Blogsystem wie WordPress.com oder Blogspot verwendet, oder seinen Blog selbst hostet, hat man möglicherweise monatliche/jährliche Ausgaben.

Auch wenn man, z. B. die Bezahlversion eines Dienstes wie Canva (damit kann man Grafiken erstellen) oder Later (zum Vorplanen von Social-Media-Beiträgen, wie z. B. Instagram) verwendet, fallen Kosten an. Ich benutze bei beiden Anbietern momentan die kostenlose Basisversion, stoße hier und da aber bereits an meine Grenzen und habe schon öfter überlegt, ob ich doch mal upgraden soll. Bisher habe ich es aber nicht getan (mein innerer Sparfuchs hält noch die Zügel in der Hand :D).

Ich denke, ich komme noch relativ günstig weg, weil ich WordPress.com verwende und lediglich für die Domain und den günstigsten Tarif bezahle (und ja, ich habe mir auch hier schon Gedanken über ein Upgrade gemacht).

Was mich bisher am meisten Geld gekostet hat, war mein Fernstudium zur Bloggerin. Ich wollte mich unbedingt weiterbilden, um das Bloggen eines Tages beruflich machen zu können. Und ja, ich träume immer noch davon. Aber ich arbeite auch daran, diesen Traum wahrzumachen. Ich glaube, ich bin auch auf einem guten Weg. Einige meiner kleinen Ziele habe ich bereits erreicht und ich bin super motiviert, das auszubauen. Außerdem ist für mich der Weg das Ziel. Es macht mir total viel Spaß, mir neue Fähigkeiten für das Bloggen anzueignen, wie z. B. Online-Marketing, Social-Media-Management, Fotografie und Bildbearbeitung, Grafiken erstellen, und vieles mehr.

Was ich gelernt habe:

Wenn möglich, erstmal die kostenlosen Basisversionen nutzen. Es ist wichtig, dass man Programme und Tools zuerst ausprobiert, bevor man Geld investiert. Das gilt auch für das Nutzen von WordPress.com-Tarifen bzw. Domains. Während der Blog erstellt wird und noch nicht online ist, sollten keine Kosten anfallen. Deshalb wähle nicht sofort bei der Anmeldung einen kostenpflichtigen Tarif. Erst kurz vor dem Launch oder sogar erst, wenn der Blog seine ersten Leser*innen gefunden hat, würde ich in einen Tarif bzw. eine eigene Domain investieren.

Wenn du mit deinem Blog erfolgreich werden oder sogar Geld verdienen möchtest, würde ich aber definitiv eine Domain und/oder einen kostenpflichtigen Tarif auswählen, sobald dein Blog bereit zum Launch ist. Gar kein Geld in den Blog zu stecken, ist in diesem Fall die falsche Lösung.

7. Bloggen macht süchtig.

Ich bin mir nicht sicher, ob es anderen auch so geht, aber ich bin regelrecht süchtig nach dem Bloggen. Nicht nur, dass ich relativ viel Zeit und Mühe ins Bloggen stecke, nein, ich gründe auch noch einen Blog nach dem anderen. Neben diesem Blog hier habe ich noch den als Emma Escamilla, wo ich vor allem meinen Blogroman veröffentliche (meine Rechtschreibprüfung wollte gerade aus dem „Blogroman“ einen „Bergroman“ machen XD) und über die Liebe und LGBTQIA+ Themen schreibe. Außerdem habe ich noch einen geheimen Blog auf Englisch, den ich hier nicht nennen möchte (weil es ein geschlossenes Pseudonym ist), und mache gerade Blog Nummer vier zum Launchen bereit.

Ja, ich weiß, ich bin verrückt. Verrückt nach dem Bloggen! :D Wie ich all diese Blogs manage? Nun, dadurch dass ich momentan nicht berufstätig bin, habe ich natürlich etwas mehr Zeit als andere. Ich teile mir diese deshalb einfach auf die ganzen Blogs auf. Jeden Monat erstelle ich mir einen Blogplan, wo genau drinsteht, wo und wann welcher Beitrag erscheinen soll. Dementsprechend schreibe ich dann die Blogposts. Dienstag Blog A, Mittwoch Blog B, Donnerstag Blog C, usw. Allerdings wechsle ich auch ab, sodass ich nicht jede Woche jeden Blog bediene. Also, z. B. einen Artikel für Blog A montags in Woche eins und einen Artikel für Blog B montags in Woche zwei.

Aber das heißt nicht, dass ich den ganzen Tag nur am Bloggen bin. Ich hab erstens noch andere Leidenschaften und zweitens muss ich mich ja irgendwann auch mal ausruhen. Oft bin ich gestresst und brauche mal eine Weile Pause. Das ist der Grund, warum ich immer wieder Blogpausen einlege. Dass ich nicht so produktiv und belastbar bin, wie gesunde Menschen, habe ich schnell gemerkt. Aber ich gebe trotzdem mein Bestes.

Was ich gelernt habe:

Ich muss gut abwägen und aussieben, welche Blogideen ich wirklich umsetzen will und welche Bloggeraktionen zu meinen Blogs passen (sowohl inhaltlich, als auch zeitlich). Ich habe gelernt, Prioritäten zu setzen und meine Zeit effektiv zu managen (das lässt sich aber noch verbessern).

Schlussgedanken

Das waren die sieben wichtigsten Dinge, die ich während der letzten Jahre über das Bloggen gelernt habe. Wie geht es dir damit? Hast du – sofern du auch bloggst – ähnliche Erfahrungen gemacht? Was, würdest du sagen, hat dich das Bloggen gelehrt? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen. :)


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31 Kommentare zu „7 Dinge übers Bloggen, die ich gerne vorher gewusst hätte

    1. Wow, da hast du dir aber was vorgenommen. :D Ich hoffe, du kannst aus den Artikeln für dich etwas Nützliches ziehen. Behalte bitte immer im Hinterkopf: Auch wenn ich hier Tipps gebe, die mich weitergebracht haben, heißt das nicht automatisch, dass es auch der richtige Weg für dich ist. Jeder Mensch ist unterschiedlich und so ist auch jeder Blog unterschiedlich. Deshalb probiere das aus, was bei dir Widerhall findet und ignoriere die Informationen, mit denen du nichts anfangen kannst. :)

      Übrigens bin ich überrascht, dass du mir in ALLEM zustimmst. :D So viel Resonanz habe ich nicht erwartet, ist aber toll. <3

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  1. Ein schöner Beitrag.
    Ich sehe es nicht ganz so streng, da ich es wirklich nur so für mich mache.
    Wo ich dir aber 100%ig Recht gebe ist die Interaktion mit anderen Blogs.

    Ich bin jemand der gerne Kommentiert – aber ich beobachte auch, dass viele nur Antworten und auf meine Beiträge selten Kommentieren, wenn nicht was vorher von mir kam.
    Klar kann natürlich sein, dass meine Themen nicht ansprechen – aber auch bei den Aktionen, die andere ebenfalls machen – manchmal kommt es mir vor, wenn ich nicht bei manch Mitbloggern kommentiere, dann kommt nichts – es gibt paar Ausnahmen, die tatsächlich von sich aus kommentieren.
    Das finde ich echt schade und nimmt mir auch den Spass. Ich beobachte, dass ich auch anfange weniger zu kommentieren und andere Blogs zu besuchen….

    Ich besuche aber auch immer weniger Blogs, die ihre Likefunktion abgestellt haben – denn man kann einfach nicht immer kommentieren – mit meinem Like demonstriere ich, dass ich den Artikel gelesen habe – also wofür lesen, wenn ich nicht liken kann??

    Alles manchmal tricky

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    1. Hallo Rina,

      danke für deinen Kommentar.

      Ich mache mit diesem Blog ja derzeit bei zwei Aktionen mit: „Der Dienstag dichtet“ von Katha kritzelt und „Foto der Woche“ von Aequitas et Veritas. Ich muss zugeben, auch ich kommentiere nicht alle teilnehmenden Blogs. Es kommt immer darauf an, wie viele Blogger*innnen bei den Aktionen teilnehmen. Sind es fünf, versuche ich schon, überall vorbeizuschauen. Aber bei mehr als zehn Blogs muss ich natürlich eine Auswahl treffen, sonst bin ich ja den ganzen Tag nur am Kommentieren. :) Ich habe dabei aber auch oft die Erfahrung gemacht, dass viele nur bei mir vorbeischauen, wenn ich vorher bei ihnen kommentiert habe oder – und das ist vielleicht ein nützlicher Trick – wenn ich eine der Ersten bin, die den Beitrag des/der „Aktionengastgeber*in“ kommentiert und ihren Link postet. Dann steht mein Kommentar mit Link nämlich ganz oben und die Chance ist größer, dass andere Teilnehmer*innen bei mir vorbeischauen. Hast du das schon mal ausprobiert? Natürlich muss man da zeitlich flexibel sein und erstmal herausbekommen, um welche Uhrzeit der Host normalerweise seinen Beitrag postet. In der Regel ist das am frühen Morgen. Wenn man zu der Zeit arbeiten muss oder anders beschäftigt ist, lässt sich der Tipp natürlich nicht anwenden.

      Hm, das mit dem Liken geht meistens leider nur bei WordPress-Blogs. Viele andere Blogs, die ich lese, haben diese Funktion gar nicht. Das hat mich allerdings noch nie gestört – zumindest nicht als Leserin. Für mich selbst als Bloggerin finde ich es aber eine sehr nützliche Sache, denn so sieht man, ob der Beitrag gefallen hat, auch wenn die Besucher*innen keine Zeit hatten, einen ausführlichen Kommentar zu schreiben.

      Liebe Grüße und noch einen schönen Abend :)
      Myna

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      1. Ich hab das auch schon probiert – das klappt sogar wirklich gut. Wenn man früh ist kommen wirklich die meisten vorbei. Wenn ich spät am Tag erst zum Verlinken komme, dann nehme ich mir die letzten Blogs vor, weil ich weiss, dass da kaum noch einer war und vernachlässige die oberen. Die hatten dann genug Traffik.
        Bei allen kann man einfach nicht vorbeischauen….ich bin am Anfang, als ich mit dem Bloggen startete verzweifelt, da der Reader immer voll war und ich manchmal 2 Stunden gebraucht habe um mich da durchzuwühlen. Irgendwann habe ich dann selektiert. Aber mittlerweile sind nicht mehr soviel Blogger aktiv und wenn man es schafft, den Reader täglich mal zu besuchen, klappt das ganz gut – ich finde es schade, dass WP und Blogspot nicht die Kommentare sehen, was ich nämlich nicht mache, wenn ich bei Blogspot kommentiere zu gucken ob jemand geantwortet hat – das vergesse ich nämlich.

        Liebe Grüsse

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      2. Hallo Rina,

        ja, genauso mache ich es auch. :) Ich kommentiere ohnehin am liebsten Beiträge, die noch nicht so viele Kommentare haben.

        Hehe, ja genauso ging’s mir auch. Ich bin gleich am Anfang unheimlich vielen Blogs gefolgt und das Resultat war, dass ich täglich eine Flut an „Neuer Beitrag“-E-Mails bekommen habe. Ich wollte jeden Beitrag anschauen und Feedback hinterlassen, aber irgendwann habe ich resigniert aufgegeben. Mittlerweile bin ich da ziemlich wählerisch geworden.

        Ja, um mitzubekommen, ob jemand geantwortet hat, müsste man die Benachrichtigung aktivieren. Aber ich mache das auch oft nicht. Dafür schaue ich bei WordPress-Blogs vorbei, wenn jemand meinen Kommentar gelikt hat. Da bekommt man ja auch eine E-Mail.

        Ich habe auch neulich mal meine Liste mit Blogs, denen ich folge, ausgemistet, und jeden rausgeschmissen, der seit länger als einem Jahr nichts mehr gepostet hat. Da war ich eine ganze Weile beschäftigt. ^^ Leider waren auch ein paar Blogs darunter, denen ich früher sehr gerne gefolgt bin. Das ist dann immer schade, wenn solche Blogs einschlafen. Vor allem, wenn der/die Blogger*in einfach so von der Bildfläche verschwunden ist.

        Liebe Grüße
        Myna

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      3. Genau – ich war tatsächlich richtig frustriert, weil ich solange Zeit brauchte um bei allen, den ich folge reinzuschauen….da war ich auch kurz vor dem Aufgeben…..aber da ich es gerne mag zu bloggen, hab ich dann die Reissleine gezogen.

        Was das Ausmisten angeht – das habe ich auch Anfang des Jahres mal gemacht. Da sind auch einige rausgeflogen. Schade drum. Aber wenn sie nicht mehr kommen, dann kann ich da meine Liste bisschen ausdünnen.
        Ich bin manchmal sogar am überlegen, ob ich die ausmiste, die wirklich gar nicht vorbei kommen – man sieht es ja auch an den Likes.
        Wenn man die selbe Aktion macht und von denen kommt keiner vorbei – sehr schade – aber solange sie noch aktiv sind, würde es mir doch eher leid tun sie auszumisten.

        Liebe Grüsse

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      4. Das kann ich absolut verstehen, dass dich das frustriert. Geht mir genauso und ich tue mir auch schwer, auszumisten. Allein schon deshalb, weil ich niemanden damit verletzen will. Ich bin (leider) ein Mensch, der das Wohl anderer über sein eigenes stellt. Eigentlich etwas, das man als positive Eigenschaft betrachten sollte, aber es kann einen eben auf Dauer kaputt machen oder die Lust am Bloggen nehmen. Ich bin kein Christ mehr und auch überhaupt nicht religiös, aber „Liebe deinen nächsten wie dich selbst“ müsste man in vielen Fällen heutzutage umdrehen zu „Liebe dich selbst wie deinen Nächsten“. Wenn du verstehst, was ich meine. Vor allem Frauen leiden oft darunter, sich den Bedürfnissen anderer unterzuordnen.

        Wie sind wir jetzt auf dieses Thema gekommen? *am Kopf kratz* :D

        Liken

      5. Haha, ja diese Abzweigungen immer.
        Ich weiss was du meinst. Ich bin auch oft so. Erst andere dann ich. Aber es wird besser wenn man älter wird. Dann wird man bisschen egoistischer weil man so oft enttäuscht wurde

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    2. Beim Thema liken Stimme ich dir voll und ganz zu. Mir geht es oft so, dass ich manchmal einfach nicht weiß was ich kommentieren soll, ohne zum 100tsten mal das Selbe zu schreiben, was ich vielleicht schon unter die letzten 5 Beiträge geklatscht habe. Und manchmal ist auch nichts mehr hinzu zu fügen. Obwohl ich auch gerne mal Kommentiere. Aber mit einem Like kann man einfach auch schon so viel sagen, wie du schon sagst, hey ich hab den Beitrag gelesen und für gut befunden.

      Gefällt 2 Personen

      1. Genau – es ist einfach schade,. Denn ich weiss wirklich auch manchmal nicht, was ich kommentieren soll – und einfach nur – „Toll“ – das ist irgendwie blöd….

        Gefällt 2 Personen

      2. Du sprichst mir von der Seele. Ich finde es einfach dann auch doof, drunter zu Kommentieren „Toll“ „Schön“ „Super“

        irgendwie, ich weiß ja auch nicht. Ich fände dann das liken doch besser. Weil einfach solche Kommentare so doof rüber kommen können.

        Gefällt 2 Personen

      1. Nun ja, wie soll ich sagen. Ich habe, nachdem mein Blog doch eher ein Mischblog ist, irgendwann mal einen zweiten ins leben gerufen um das alles ein bisschen zu entzerren und zu differenzieren. Allerdings hat das nicht besonders gut funktioniert. Und rumms, war alles wieder auf einem Blog :D

        Ganz liebe Grüße

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      2. Oh, verstehe. :D Na, wenn es mit dem Mischblog läuft, warum nicht? :)

        Ich bin ein Mensch, der gerne alles strukturiert und ordnet (vielleicht hat es mich deshalb beruflich in eine Bibliothek gezogen :D). Zu viele unterschiedliche Themen an einem Ort sind mir ein zu großes Chaos, was mich mit mir selbst unzufrieden macht. Deshalb haben sich so viele neue Projekte ergeben. Ob das nun gut oder schlecht ist, darüber lässt sich streiten. :D Meine persönliche Meinung dazu: Jeder soll das so machen, wie es für ihn am besten passt. :)

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      3. Ich muss da ganz ehrlich zu mir selber sein, ich bin und war schon immer ein kleiner Chaot. Und ganz am Anfang, war es das Reinste Chaos, was meinen Blog angeht. Weil ich mich lange nicht wirklich für ein Thema entscheiden konnte.

        Mittlerweile hat sich das ganze dann doch in die Richtung entwickelt, wie es jetzt ist. Mittlerweile beschränkt sich der Blog tatsächlich auf meine Fotoreisen, Heimatfotografie und den Alltag.

        Wobei ich hier dann auch ein bisschen den Ordnungsfimmel habe, im Sinne von, dass muss alles schön in Ober- und Unterkategorien sortiert sein. Damit man auch ja alles findet. Und auch ja alles auf der Startseite übersichtlich bleibt. Also den Fimmel habe ich dann schon :D

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      4. Ich bin da etwas widersprüchlich. Auf der einen Seite, liegt in meiner Wohnung überall was herum und ich sollte dringend mal wieder aufräumen. Aber auf der anderen Seite, weiß ich genau, wo ich was suchen muss. Lässt man meine Wohnung mal außer Acht, bin ich aber wirklich jemand, der extrem viel sortiert und ordnet – und sich damit selbst eine Menge Arbeit macht. :D

        Jetzt hast du mich neugierig gemacht. Ich muss unbedingt mal auf deinem Blog vorbeischauen. Fotografie interessiert mich nämlich sehr.

        Und den Fimmel mit den Ober- und Unterkategorien habe ich wohl auch! :D

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      5. Ja, das soll anscheinend wirklich stimmen, dass Menschen, die besonders intelligent sind, ein ziemliches Chaos beieinander haben. :D Hab ich neulich erst gelernt, als ich mich mit dem Thema Hochbegabung auseinandergesetzt habe.

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  2. Du hast schon recht, dass Kommentare hinterlassen wichtig ist.
    doch es kostet viel, viel Zeit. Vielleicht wäre es eine Option zu verschiedenen in Blogs zu kommentieren und dann wieder nur liken… das viele drankommen… und sich alles abwechselt …
    Segen … M.M.

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