Monatsrückblicke

Man lernt nie aus! | September 2020

Whoooooooooosh!!!

Hast du das gehört? Der September ist gerade vorbeigerauscht.

Ich kann gar nicht glauben, dass mein Geburtsmonat bereits wieder da ist. Es hat sich so viel getan, seit meinem letzten Geburtstag. Allein schon die Tatsache, dass die Pizzeria, in der wir letztes Jahr meinen Geburtstag verbracht haben, mittlerweile (wegen Corona?) schließen musste. Ich finde das total schade, denn mein Lieblingsmensch und ich haben dort sehr gerne gegessen. Es war ein gemütliches, kleines Lokal mit einem freundlichen Wirt, der sogar selbst die Pizzas ausgeliefert hat, wenn wir uns doch einmal für eine Lieferung entschieden hatten. Seufz! Mal schauen, wie mein Geburtstag dieses Jahr wird. Ich werde berichten.

Jetzt ist aber der September dran. Wie ging’s mir? Wofür habe ich mich interessiert? Was habe ich so getrieben? Das verrate ich dir in diesem Monatsrückblick.

Man lernt nie aus - Monatsrückblick September 2020 - Myna Kaltschnee

Wissensdurst hoch zehn

Du fragst dich vielleicht, warum ich diesen Beitrag „Man lernt nie aus!“ genannt habe. Ganz einfach: Der September war in erster Linie ein Monat des Lernens. Ich habe mich sowohl mit den Themen Personal Branding und Online-Marketing, als auch Hochsensibilität, Hochsensitivität und Hochbegabung auseinandergesetzt. Zu diesen Themen lese ich momentan zwei total spannende Sachbücher, die ich euch sicher auch noch vorstellen werde, sobald ich sie durch habe.

Abgesehen davon habe ich ein paar Online-Trainings bzw. Webinare mitgemacht, um mich weiterzubilden. Ein bisschen was darüber habe ich ja schon am letzten Sonntag erzählt.

Hinzu kommt, dass ich beschlossen habe, eine Bildungslücke zu schließen, die ich seit der 3. Klasse mit mir herumschleppe. Ich bin furchtbar schlecht im Kopfrechnen, vor allem, wenn’s um das Einmaleins geht. Insbesondere bei der 6er, 7er und 8er Reihe tue ich mir schwer. Da ich überhaupt nicht gut darin bin, Zahlenreihen auswendig zu lernen (du willst gar nicht wissen, wie lange ich gebraucht habe, bis ich mir meine Telefonnummer merken konnte), bin ich dazu übergegangen, mir Eselsbrücken zu bauen. Ziemlich dämliche Eselsbrücken, die ich mir aber gut einprägen kann. Beispiel gefällig? Okay!

7 x 7 = 49 merke ich mir so: 7×7 sieht (mit viel Fantasie) aus wie ein weinendes Gesicht. Die Siebenen sind die zusammengekniffenen Augen, denen Tränen runterlaufen, das x sind Nase und Mund. Okay, es sieht eher aus wie ein Hamster oder eine Katze, aber das ist nebensächlich. Jedenfalls weint dieses Gesicht, weil (Achtung, jetzt wird es wirklich bescheuert) es 49 ist und an seinem nächsten Geburtstag 50 wird. XD An alle meine Leser*innen, die 50+ sind: Das ist natürlich kein Grund, traurig zu sein. Aber je durchgeknallter eine Eselsbrücke ist, desto besser kann ich sie mir einprägen.

Bin ich etwa schlau?

Ich habe übrigens, rein aus Neugier, sämtliche IQ-Tests online und in Apps gemacht, weil die typischen Merkmale und Probleme von Hochbegabten überraschend genau auf mich passen. Ich glaube zwar nicht, dass ich hochbegabt bin (das ist man offiziell ab einem IQ von 130), aber die meisten Tests haben einen IQ von ca. 120 oder höher ergeben, was als überdurchschnittlich intelligent gilt. Solange ich das aber nicht von einem Spezialisten schwarz auf weiß habe, gebe ich da nicht viel drauf. Ein paar der Tests sind nämlich auch durchschnittlich ausgefallen. Und dass die Ergebnisse tagesabhängig sind, habe ich bei einer App gemerkt. Als ich den Test zum ersten Mal gemacht hatte, war mein Ergebnis ein IQ von 105 (100 wäre der Durchschnitt). Als ich den Test ein paar Tage später wiederholt habe (ohne mir die richtigen Lösungen anzusehen), war das Ergebnis 140. Was soll man jetzt glauben? Den Mittelwert? Du siehst, diese Tests sind sehr ungenau. Eigentlich ist es ja auch egal, was ich für einen IQ habe. Ich war, wie gesagt, nur neugierig. :D

Dass ich hochsensibel bin, weiß ich schon länger. Es gibt Fachleute, die die Hochsensibilität als eine Form der Hochbegabung verstehen. Diesen Ansatz finde ich interessant. Außerdem gibt es noch viele weitere Arten von Intelligenz, die nicht mit einem IQ-Test gemessen werden können. Ein Mensch, der z. B. besonders musikalisch, empathisch oder athletisch ist, kann ebenso hochbegabt sein. Ich finde dieses ganze Thema wahnsinnig spannend.

Trotzdem bin ich der Meinung, dass man nicht hochbegabt sein muss, um großartige Leistungen zu vollbringen oder mit seinen Talenten und Gaben zu glänzen. Oft ist es ja sogar so, dass Menschen, die nicht als hochbegabt gelten, erfolgreicher im Leben sind. Gerade unter weiblichen Hochbegabten gibt es sehr viele sogenannte „Underachiever“, also Menschen, die von ihren Fähigkeiten her Hochleistungen erbringen könnten, aber ständig unter ihrem Potenzial bleiben. Insbesondere wenn sie als Kinder nicht gefördert wurden, können besondere Begabungen sogar „verkümmern“ (Studien haben ergeben, dass der IQ ebenfalls deutlich abnehmen kann, wenn man den Geist nicht trainiert). Übrigens, zum Thema Begabung habe ich neulich auch ein Gedicht veröffentlicht.

Okay, jetzt bin ich wieder ins Reden gekommen. Jedenfalls sind das so die Themen, die mich im September besonders beschäftigt haben. Werfen wir noch einen Blick auf meine Stimmung.

Guat druff!

Der September war größtenteils ein guter Monat. Ich hatte ein paar Höhenflüge und ein paar Abstürze, aber meistens war meine Stimmung okay oder sogar gut. Allerdings ist mir auch aufgefallen, dass ich nur stabil bin, solange nichts Unvorhergesehenes passiert. Es gab ein paar Tage, an denen mich gewisse Dinge völlig aus dem Konzept gebracht haben, was sich negativ auf meine Psyche ausgewirkt hat. Das zeigt mir, dass ich einfach noch Zeit brauche, um zu heilen. Aber es geht aufwärts und das ist alles, was zählt.

Ich denke, die Tatsache, dass ich hier im September so viele Blogbeiträge veröffentlicht habe wie im Juni, Juli und August zusammen, spricht dafür, dass ich Fortschritte mache. Ich habe nämlich gerade wieder total Lust aufs Bloggen und gehe richtig darin auf. Leider überfordere ich mich auch oft damit. Aber das bekomme ich auch noch in den Griff.

Schlussgedanken

Das fasst meinen September ganz gut zusammen. Ich freue mich schon auf den Oktober und bin auch froh, dass die Hitze endlich vorübergezogen ist. Der Herbst kann grau, kalt und nass sein, aber ich finde, dieses Wetter hat auch seinen Reiz. Man kann es sich ja drinnen gemütlich machen.

Bist du eher ein Herbst- oder ein Sommerkind? Ich ganz klar ersteres. Nicht nur, weil ich im Herbst geboren bin, sondern vor allem wegen des kühleren Wetters, des farbigen Laubs und – natürlich –Halloween. :D


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3 Kommentare zu „Man lernt nie aus! | September 2020

  1. Musste sehr schmunzeln beim Einmaleins, aber ich lache Dich nicht aus, sondern finde Deine Herangehensweise interessant. Ich mache das mit Namen gelegentlich: Wie heißt noch gleich der CDU Generalsekretär? Salmiak- ach ja, Ziemiak 😉

    Gefällt 1 Person

    1. Hehe, ja irgendwie muss man seine Schwächen ja ausgleichen bzw. überbrücken. :D Ich weiß, meine Herangehensweise ist etwas verrückt, aber sie funktioniert. :D Wie der CDU Generalsekretär heißt, wusste ich ehrlich gesagt auch nicht auswendig. Ich bin schon froh, dass ich die meisten Namen der Bundesminister*innen kenne. :D Danke für deinen Kommentar. :)

      Gefällt 1 Person

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