Ich bin phänomenal gescheitert

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Eigentlich wollte ich 2021 so richtig durchstarten. Eigentlich sollte es das Blogjahr mit den bisher meisten Aufrufen und Interaktionen überhaupt werden. Eigentlich wollte ich meinen Blog mit neuen Ideen attraktiver gestalten. Eigentlich wollte ich diesen Blog nutzen, um mit Affiliate-Marketing Geld zu verdienen.

8,5 Monate später stelle ich fest: Diese Pläne gingen nicht auf.

In Wirklichkeit war ich hier 2021 weniger aktiv als jemals zuvor. In Wirklichkeit hatte ich die wenigsten Aufrufe und Interaktionen seit der Gründung vor sechs Jahren. In Wirklichkeit habe ich meinen Blog eher unattraktiver gemacht und habe meine besten Ideen nicht umgesetzt. In Wirklichkeit habe ich über diesen Blog noch keinen einzigen Affiliate-Kauf generiert.

Und nun sitze ich hier und weiß nicht so recht weiter. 😟 Alles, was ich weiß, ist: Ich bin phänomenal gescheitert.

Doch wie kam es überhaupt dazu? Das möchte ich dir heute, in meinem wohl persönlichsten Blogpost seit Langem, verraten.

Grafik mit der Aufschrift "Ich bin phänomenal gescheitert". Im Hintergrund eine graue Faust, die den Daumen nach unten streckt.

Große Pläne

Im November 2020 befand ich mich in einer sehr euphorischen, ja möglicherweise schon hypomanischen Phase. Ich hatte endlich den Mut, den Schritt in die Monetarisierung meines Blogs zu wagen. Meine Aufrufzahlen waren damals besser den je und ich glaubte wirklich, mir eine gute Basis dafür geschaffen zu haben, mit meinem Blog Geld zu verdienen.

Mein Plan: mit Affiliate-Links, VG-Wort Tantiemen und gesponserten Beiträgen, sogenannten Advertorials, ein kleines Taschengeld zu generieren. Ich wusste zwar nicht richtig, wie man das angeht und worauf man dabei achten muss, war aber so blauäugig zu glauben, dass das schon irgendwie hinhauen würde.

Los ging’s!

Also habe ich mich bei der VG Wort, dem Amazon Partnerprogramm, dem Finanz- und dem Gewerbeamt angemeldet, mir zahlreiche Podcasts, YouTube-Videos und Freebies für angehende Online-Unternehmer*innen reingezogen, einen Businessplan aufgesetzt, meine Nische und Zielgruppe definiert, Online-Kurse zum Thema gekauft und massig Geld in die Aufrüstung meines Blogs gesteckt.

Voller Vorfreude arbeitete ich darauf hin, 2021 mit dem Geldverdienen zu starten. Ich befand mich auf dem Höhepunkt meines bisherigen Bloggerlebens und erwartete, dass die Erfolgskurve in den kommenden Monaten weiterhin steil in den Himmel schießen würde.

Doch das Gegenteil passierte.

Das lief schief

Kaum hatte ich den Tarif meines WordPress.com Blogs geändert, brachen die Besucherzahlen ein. Im November 2020 hatte ich im Schnitt noch 200 Aufrufer pro Tag. Im Januar 2021 waren es weniger als die Hälfte und im August 2021 nicht mal mehr ein Zehntel. Man kann sagen: Dieser Blog ist komplett am Boden und das, obwohl meine Beiträge qualitativ deutlich besser geworden sind.

Doch woran liegt der Traffic-Einbruch?

Hundertprozentig sicher bin ich mir da noch nicht, aber ich habe viel nachgedacht und bin auf vier mögliche Ursachen gekommen.

photo of woman taking notes
Photo by Ivan Samkov on Pexels.com

Nische anstatt Mischblog

Dies ist ja Mischblog, der keine spezielle Nische bedient, sondern unterschiedlicher Themenbereiche abdeckt. Zumindest war das immer so. Bis mir irgendwelche Marketing-Gurus erzählt haben, dass ich eine enge Nische brauche, wenn ich mit meinem Blog Geld verdienen möchte.

Mein Hirn daraufhin: Okay, gecheckt! Dann poste ich zukünftig nur noch Rezensionen und Buchtipps!
Meine Leser*innen daraufhin: Öhm … was’n jetzt los?

Oder anders ausgedrückt: Meinen Blog in einen Nischenblog umwandeln zu wollen, war ein fataler Fehler, der mich viele Leser*innen gekostet hat.

Ich hatte oft das Feedback bekommen, dass die Leute gerade meinen Themenmix mögen.

Abgesehen davon war diese Vielfalt auch das, was MIR am meisten Spaß gemacht und zu meiner Persönlichkeit gepasst hat.

Exkurs: Scanner

Ich bin nämlich ein sogenannter “Scanner”. Den Begriff hat die US-amerikanische Autorin Barabra Sher in ihrem Buch “Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast” * geprägt (ich kann die Lektüre nur empfehlen).

Kurz erklärt: Scanner sind Menschen, die sehr viele unterschiedliche Leidenschaften haben und sich extrem schwertun, sich über einen langen Zeitraum auf eine einzige Sache festzulegen. Ein Mischblog ist also das ideale Format für mich.

Ungeeigneter Schwerpunkt

Doch die Entscheidung war auch aus zwei weiteren Gründen völlig idiotisch. Ich habe mir nicht nur eine Nische aufgezwungen, sondern auch noch genau das Thema gewählt, das mir am schwersten fällt UND das am wenigsten gelesen wird.

Von all den Themen, die ich auf meinem Blog behandelt habe, waren Rezensionen immer die mit den wenigsten Aufrufen und Interaktionen. Da war vorprogrammiert, dass niemand mehr meinen Blog lesen würde. 🙄

Der Grund für die Fehlentscheidung

Doch warum habe ich mich ausgerechnet für dieses Thema entschieden?

“Schuld” war wohl der wachsende Stapel an Rezensionsexemplaren, den ich unbedingt noch “abarbeiten” wollte. Versteh mich nicht falsch, ich LIEBE es, zu lesen und Rezensionen zu schreiben und ich möchte das auch weiterhin tun. Aber ich lese sehr langsam (u. a. weil ich mir ständig Gedanken und Notizen mache) und brauche viel Zeit für ein Buch und die dazugehörige Rezension.

Und hoher Zeitaufwand = seltener Blogposts. Und seltener Blogposts (+ weniger beliebtes Thema) = weniger Traffic. Und weniger Traffic = weniger Spaß und Einnahmen.

selective focus photography of woman holding book
Photo by Leah Kelley on Pexels.com

Keine persönlichen Posts

Hinzu kam, dass ich viel weniger persönliche Posts veröffentlicht habe. Ich achtete zwar darauf, meine Gedanken und Gefühle in meine Rezensionen zu packen, aber Artikel, die mich menschlich und (an)greifbar machen, wie z. B. “Vom Stress, Bücher lesen zu müssen” oder “Don’t Panic! | Mein Leben mit der Panikstörung“, verfasste ich so gut wie gar nicht mehr.

Daraus habe ich ein wichtiges Learning gezogen:

Schreibtipps oder Buchvorstellungen sind recht und schön, aber die gibt es auch auf anderen Blogs. Der Grund, warum jemand auf meinen Blog zurückkehrt, nachdem er einmal hier gelandet ist, und ihn vielleicht sogar abonniert oder mit mir interagiert, bin ich selbst. Meine Persönlichkeit, meine individuellen Erfahrungen, meine Art, mich auszudrücken und nicht zuletzt meine innere Haltung.

Menschen folgen Menschen. Das gilt auch beim Bloggen.

Zu viel Perfektionismus

Ich bin perfektionistisch. Das habe ich spätestens bemerkt, als ich im Juni ein Coaching bei der wunderbaren Katrin Scheffler machen durfte.

Und Perfektionismus heißt nicht nur, extrem penibel zu sein und sich in Details zu verlieren. Es bedeutet auch, dass man panische Angst davor hat, zu scheitern. Ein “Trick”, den perfektionistische Menschen anwenden, um sich selbst das “Scheitern” nicht eingestehen zu müssen, ist, etwas Neues, vermeintlich Besseres zu beginnen.

Diesen Trick habe ich schon öfters unbewusst angewandt, so auch in diesem Fall.

Geburt eines neuen Blogs

Ich muss dazu sagen, dass die Idee für meinen im April 2021 gestarteten Blog still & sensibel schon seit längerer Zeit bestand. Ich wollte mich dort meinen Herzensthemen Introversion und Hochsensibilität widmen. Mit den Vorbereitungen für dieses Projekt hatte ich bereits begonnen, als dieser Blog hier noch super lief. Still & sensibel war also bereits geplant.

Ganz und gar nicht geplant war allerdings, dass ich “Myna Kaltschnee” komplett dadurch vernachlässige. Es sollte eigentlich immer noch mein “Hauptprojekt” blieben – doch in Wirklichkeit steckte ich plötzlich all meine Energie und Schaffenskraft in still & sensibel. Schließlich war ich damit noch nicht gescheitert …

“Myna Kaltschnee” hingegen verkümmerte immer mehr und damit auch meine Lust und Motivation, hier etwas zu posten. Es würde ja eh keiner lesen ….

google search engine on macbook pro
Photo by Pixabay on Pexels.com

Google mag mich nimmer

Ich habe jetzt viele Dinge aufgezählt, die auf schlechten persönlichen Entscheidungen von mir beruhen. Hinzu kamen aber auch technische Probleme mit Google.

Nachdem ich meinem Blog im Dezember 2020 ein Upgrade verpasst hatte, brachen bereits die Aufrufzahlen ein und Google meldete, dass manche Inhalte meines Blogs nicht mehr richtig indexiert werden könnten.

Die Idee im darauffolgenden Februar, über 150 alte und nicht mehr relevante Beiträge zu löschen, fand Google ebenfalls nicht gut und meine Artikel rutschten im Ranking noch weiter nach unten. Das versetzte dem Blog den Todesstoß. Ich war zwar fest gewillt, zu kämpfen, doch kombiniert mit den oben genannten Punkten ging es immer weiter bergab und schließlich gab ich (vorübergehend) auf.

Und was lerne ich daraus?

Nochmal kurz zusammengefasst, waren es diese vier Hauptgründe, warum meine Blog-Pläne für 2021 gescheitert sind:

  1. Ich wollte meinen Mischblog in eine Nische pressen.
  2. Ich habe ein ungeeignetes Thema für die Nische gewählt.
  3. Ich habe aus Perfektionismus aufgegeben.
  4. Ich habe technische Probleme mit Google verursacht.

Trotz dieser Niederlage erkläre ich hiermit feierlich, alles zu tun, um den Blog zu reanimieren.

Persönlich. Nahbar. Chaotisch.

Ich möchte definitiv wieder mehr zu meinem alten Blogmodell zurückkehren. “Myna Kaltschnee” soll wieder ein unperfekter, aber persönlicher Mischblog werden. Und dabei ist es mir – entschuldige den Ausdruck – scheißegal, ob Marketing-Gurus das gut finden oder sich ihnen die Zehennägel hochrollen, wenn sie hier vorbeischauen.

Das ist MEIN Blog. Also gestalte ich ihn auch, wie ICH es will. Persönlich. Nahbar. Chaotisch.

Und dieser Beitrag ist der erste Schritt in diese neue alte Richtung.

brown wooden arrow signed
Photo by Jens Johnsson on Pexels.com

Schlussgedanken

Ich habe diesen Beitrag nicht geschrieben, weil ich Mitleid will. Ich habe ihn erstens für mich selbst geschrieben, um die ganze Lage zu reflektieren und analysieren und zweitens für andere Bloggende, damit sie diese Fehler vermeiden können.

Es ist mir NICHT leicht gefallen, mir mein eigenes Scheitern einzugestehen. Aber ich finde, das gehört zum Leben dazu. Es geht nicht immer nur aufwärts. Manchmal fällt man auch auf die Schnauze. Und diese Zeiten sind häufig die, die uns am meisten lehren und vorwärtsbringen. Ohne das Scheitern entwickeln wir uns nicht weiter.

Und für mehr Realität im Internet war ich ohnehin schon immer …

Hattest du auch schon einen massiven Einbruch der Aufrufzahlen? Wenn ja, wie hast du das Problem gelöst? Schreib’s mir gerne in die Kommentare, damit andere von deinen Erfahrungen profitieren können.


Die mit einem * markierten Links sind Affiliate-Links von Amazon, d. h. wenn du darüber etwas kaufst, bekomme ich eine kleine Provision. Du bezahlst aber keinen Cent mehr. 

10 Comments on “Ich bin phänomenal gescheitert

  1. Danke, liebe Myna, für deine Offenheit. Ich bin noch gar nicht so lang dabei. Und träume trotzdem davon, richtig Erfolg zu haben. Und zweifle dabei ganz schnell an mir.
    Schon eine einzelne Abmeldung von meinem Newsletter zieht mich runter. So wie heute. Bei meiner ziellosen Surferei nach “Motivation beim Bloggen” bin ich hier bei dir und deinem Beitrag gelandet.
    Es muss schlimm für dich gewesen sein. Wäre es zumindest für mich. Umso besser, dass du weiter machst.

    Ich werde daran denken, wenn es bei mir mal wieder soweit ist.

    Ich wünsche dir alles Gute für die Zukunft und deine Blogs.

    Ganz liebe Grüße
    Andrea

    • Hallo Andrea,

      oh, ich kann das so gut nachvollziehen. Es ist immer schwierig, wenn man Misserfolge hat. Was das Abmelden vom Newsletter betrifft: So etwas darf man nicht persönlich nehmen. Oftmals liegt es nicht einmal an einem selbst, sondern daran, dass die Person sich vielleicht nicht mehr so sehr für dein Blogthema interessiert oder andere Erwartungen hatte. Im Grunde genommen, kann eine Abmeldung dann sogar positiv gewertet werden, weil dadurch all die Leute wegfallen, die eh nicht deiner Zielgruppe entsprechen. :) Ich weiß, das ist erst mal hart, aber versuch mal, es von dieser Seite zu sehen. Das hilft mir ganz enorm.

      Danke für deine lieben Worte, das berührt und freut mich sehr. :)

      Ganz liebe Grüße
      Myna

  2. Hi, ja, so kann’s gehen. „Das ist meine Meinung, interessiert euch gefälligst dafür“ klappt vielleicht in Nordkorea. Und dann auch noch gezielt um Geld zu verdienen… ich zb lese gerne authentische Beiträge. Was das eigentlich ist ? Naja, hauptsächlich der Mut, auf wohlmeinende Ratschläge zu scheissen. Und woher weiß ich, ob ein Ratschlag ehrlich oder wohlmeinend ist ? Vielleicht gar nicht. Udo Lindenberg singt „ich mach mein Ding…“. Ich mag ihn jetzt nicht besonders, aber das wird ihm herzlich egal sein. Im übrigen bin ich der Überzeugung, dass man Erfolg nicht planen kann. Natürlich kann man andere kopieren und im Kielwasser schwimmen ( bzw auf wohlmeinende Tips hören ). Aber WEN interessiert schon vernünftiges Blabla ? Außergewöhnliche Gedanken sind doch das, was Neugier auslöst. Persönliches. Das können alltägliche Dinge sein, zb „mein Mann tut einfach nicht das, was ich ihm sage“. Das „spannende“ ist dann aber doch DEIN Umgang damit. Und jetzt setze ich noch einen drauf: ich kenne Deinen Blog überhaupt nicht, nur den einen Beitrag hier. Und erdreiste mich trotzdem, meinen Senf dazuzugeben. Weil es mich doch irgendwie berührt hat. Nein, ich habe kein Mitleid. Ich wünsche dir innere Stärke, DAS rauszulassen, was in dir steckt. Was besseres kommt nicht 😜. Und was heute keiner mehr wissen will: am Scheitern KANN man lernen. Ist kein Muss. Aber in der Schule wird einem das nicht beigebracht und später hilft nur eigenes Erleben. Reflektieren ohne depressiv zu werden. Wie geht das ? Ausprobieren. Das sollte das neue Motto im Lehrplan werden. Ja, es könnte schiefgehen. Na und ? Ja, man hat ja nur eine begrenzte Lebenszeit und meist nur wenige Versuche für irgendwas. Na und ? Meistens kommt gerade dann, wenn man meint dass man keinen Plan hat um aus einer Kacke rauszukommen erst die beste Idee ever!

    • Hallo Loki,

      danke für dein Feedback.

      Du hast recht, außergewöhnliche Gedanken sind das, was Neugier auslöst. Das werde ich mir hinter die Ohren schreiben.

      LG Myna

  3. Ein toller Beitrag! Ich kann mir vorstellen, dass es nicht einfach war…
    Ich jedenfalls sage DANKE, denn für mich waren viele wichtige Infos drin. Ich blogge nicht, sondern bin auf Instagram aktiv, für mich und meine Autor:innengruppe. Auch dort wundere ich mich gerade, dass die gleichen Posts auf meinem Account viel mehr Zuspruch finden als auf dem Gruppenaccount, obwohl der viel mehr Abonent:innen hat. Aber “Menschen folgen Menschen”: Er ist nicht so persönlich.
    Andererseits will ich auch nicht mein Innerstes ausbreiten oder ständig Selfies posten. ;)
    Gerade jetzt, wo ich/wir zum ersten mal unsere Bücher bewerben (Monetarisierung) bricht es insgesamt ein :(
    Mal abwarten, wie die Balance gelingt.
    Dir weiterhin viel Kraft und SPASS mit deinem Blog oder Blogs, liebe Myna!

    • Hallo Deborah,

      vielen Dank für das tolle Feedback. Ich freue mich sehr, dass dir die Infos weiterhelfen. Ja, im Grunde genommen lassen sie sich auch auf Instagram bzw. Social Media generell übertragen.

      Du musst übrigens auch nicht dein Innerstes ausbreiten oder ständig Selfies posten, wenn du dich damit nicht wohlfühlst. Persönlich ist nicht gleich privat. 😉 Tatsächlich habe ich zu dem Thema mal einen Beitrag auf dem Instagram-Account meines Blogs still & sensibel gepostet, in dem ich ein paar Tipps teile, wie man da die Balance finden kann. Du findest den Post hier: https://www.instagram.com/p/CScXFwBB7ll/?utm_source=ig_web_copy_link

      Und ja, ich glaube, es ist nicht ungewöhnlich, dass die Interaktion einbricht, sobald man seinen Blog bzw. Social-Media-Kanal monetarisiert. Die Kunst ist hier, seine Produkte oder Dienstleistungen so zu bewerben, dass es nicht nach Werbung klingt. Wie man das macht, versuche ich mir gerade beizubringen. 😅 Finde die Themen Marketing und Copywriting bzw. Werbetexten nämlich total spannend.

      Ich wünsche dir auch viel Spaß und Erfolg mit Instagram, liebe Deborah.

      • Danke dir! Ja, es ist ein Balance-Akt… und ich freue mich sehr, dass ich den erst einmal als Gruppe üben kann. Also ein Gemeinschaftsprojekt bewerben – da ist es nicht ganz so persönlich, wenn es nicht so toll ankommt ;)
        Und ja, das Thema ist spannend! Denn wir wollen ja, das unsere Inhalte ankommen und müssen deshalb gucke, wie wir die richtigen Leute in der für sie spannenden Form erreichen (der berühmte Mehrwert und so).
        Toll, wenn wir uns da unterstützen können – so, wie du mit deinem Post, der mir wirklich Mut macht :))

      • Liebe Deborah,

        dass dir mein Post Mut macht, ist, glaube ich, das schönste Kompliment, das ich dafür bekommen könnte. 🥰 Vielen lieben Dank dafür und es freut mich wirklich sehr.

        Ich finde es übrigens spitze, dass du die Möglichkeit hast, das in der Gruppe zu üben, wenn dir das leichter fällt. Und lass dich wirklich nicht entmutigen, wenn man etwas nicht so viel Resonanz bekommt. Es ist ganz normal, dass du erst mal austesten musst, welche Art von Posts gut ankommen und welche nicht. Ich glaube, da gibt es kein Patentrezept. Gerade bei Instagram liegt es manchmal auch gar nicht am Inhalt, sondern daran, dass das Bild die Zielgruppe nicht anspricht. Ich habe z. B. auch schon Beiträge gepostet, die kaum Engagement bekamen und dann habe ich lediglich das Design etwas verändert – und zack, kamen die Beiträge viel besser an. Wie gesagt, da muss man immer ein bisschen ausprobieren. Aber ich bin mir sicher, dass du das schaffst. 😊

  4. Liebe Mimi,

    danke dir von ganzem Herzen für deinen sehr ehrlichen Blogpost!

    Ich finde es wunderbar, dass du den Weg gehst, der dir selber gut tut! <3

    Und zu den Google-Zahlen: Ja, kenne ich. Ist immer mal wieder so. Ich habe deshalb auch beschlossen, mehr meinen Stammleser*innen zu vertrauen ;-)

    Herzliche Grüße,
    Katharina

    • Hallo Katharina,

      vielen Dank für dein liebes Feedback.

      Interessant zu hören, dass es anderen mit den Aufrufzahlen ähnlich geht. Ich hatte auch schon immer Schwankungen, aber dass sie so extrem abstürzen würden, habe ich nun wirklich nicht erwartet.

      Den Stammleser*innen zu vertrauen ist wohl wirklich die beste Strategie. :)

      Herzliche Grüße
      M.

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