Hab ich versagt? | Juni 2020

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So, mit einem Tag Verspätung kommt endlich ein neuer Blogpost. Letzte Woche hatte ich einfach keine Ahnung, worüber ich bloggen soll, weshalb ich den Mittwochsartikel ausfallen ließ.

Und diese Woche war es so heiß, dass mein Hirn die ganze Zeit über Matsch war und ich mich einfach nicht an den Schreibtisch setzen und konzentrieren konnte. Aber jetzt (Mittwoch, 1. Juli 2020, 22:40 Uhr) habe ich es endlich geschafft, mich dazu aufzuraffen. Auch wenn ich schwitze wie ein Schwein. Bis eben hat es noch gedonnert, geblitzt und ein bisschen getröpfelt, aber ich glaube, wirklich abgekühlt hat es nicht. Die Hitze und vor allem die hohe Luftfeuchtigkeit setzen mir ziemlich zu. Aber gut, daran muss ich mich in den nächsten Monaten wohl gewöhnen.

Ist es zu fassen, dass in einem halben Jahr schon der erste Januar 2021 ist? Krass, oder? Der Gedanke an den Winter macht es mir gerade leichter, die Hitze zu ertragen. Trotzdem mag ich den Sommer, nein, ich mag wohl jede Jahreszeit mittlerweile. Ich bin in einem kleinen Städtchen mitten auf der Schwäbischen Alb (Lage: ca. 750 m über dem Meeresspiegel) aufgewachsen und dort hatten wir immer seeeeehr schneereiche Winter. Als Kind war das toll, da konnte man Schneeburgen bauen und Schlittenfahren gehen. Aber später, als junge Erwachsene, gingen mir die Schneemassen auf die Nerven. Nicht nur, weil ich tierische Angst vor den glatten Straßen hatte, sondern auch weil der Frühling auf der Alb frühestens Ende April beginnt. Seit ich in den Stuttgarter Raum gezogen bin, komme ich um den Schnee größtenteils herum – ja, mittlerweile sehe ich so selten Schnee, dass ich mich sogar wieder freue, wenn es welchen gibt. Vielleicht auch, weil ich jetzt nicht mehr täglich auf glatten Straßen oder in verspäteten Zügen unterwegs sein muss.

Okay, wie bin ich jetzt auf dieses Thema gekommen? *am Kopf kratz* Irgendwie hatte ich wohl Redebedarf. :D Kein Wunder, wenn ich derzeit so selten blogge …

Jetzt geht’s aber los mit dem Monatsrückblick für Juni 2020!

Monatsrückblick Juni von Myna Kaltschnee

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Mein Heuler an … J. K. Rowling

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CW Transfeindlichkeit

Heute gibt es nach länger Zeit wieder einen öffentlichen Brief. Doch diesmal weder mit Schwärmereien, noch Dankbarkeitsbekundungen. Dabei geht der Brief an J. K. Rowling, die lange Zeit eines meiner größten Vorbilder war. Die Bücher über „Harry Potter“ gehören zu meinen absoluten Favoriten und haben mich in meiner Kindheit und Jugendzeit geprägt, wie sonst kaum eine andere Buchreihe. Ich bin ein wahrer Potterhead und ja, ich mag „Harry Potter“ noch immer. Aber J. K. Rowling habe ich von der Liste mit Leuten, die ich bewundere, gestrichen.

Deshalb schicke ich ihr heute einen „Heuler“. Nein, keine verlassene Babyrobbe. :D Ich meine damit die bitterbösen Briefe aus „Harry Potter“. Es ist vielleicht etwas strittig, ein Element aus ihren eigenen Büchern gegen sie zu richten, aber ich betrachte das als „mit den eigenen Waffen schlagen“.

Wenn ich im Folgenden das Wort „Trans*Personen“ nenne, meine ich damit sowohl Trans*Frauen und Trans*Männer, als auch nicht-binäre und genderqueere Menschen.

Lass mir deine Meinung zu dem Thema in den Kommentaren da – auch gerne, wenn du anderer Meinung bist (aber dann bitte mit Begründung).

Mein Heuler an J. K. Rowling

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Corona & Angststörung | 2. Update

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Ende März hatte ich einen Artikel zum Thema „Corona & Angststörung – Was die Pandemie mit Angstpatienten macht“ auf diesem Blog veröffentlicht. Da der Beitrag gut ankam und ich gefragt wurde, ob es dazu nochmal ein Update im weiteren Verlauf der Pandemie geben würde, habe ich beschlossen, erneut auf dieses Thema einzugehen. Ich hoffe, dass es für den einen oder anderen hilfreich ist. Falls du nach dem Lesen noch Fragen oder Anregungen hast, kannst du sie gerne in die Kommentare schreiben. Ich freue mich immer über Feedback.

Corona & Angststörung - Was die Pandemie mit Angstpatienten macht - 2. Update

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Monatsrückblick | Mai 2020

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Ist das zu fassen? Der (meteorologische) Sommer ist angebrochen! Der milde Frühling liegt hinter uns und wir müssen uns auf heiße Tage gefasst machen. Bald startet die Urlaubszeit wieder und pünktlich hierzu wurden auch schon die Corona-Beschränkungen gelockert. Menschen versammeln sich wieder in Parks, an Stränden und in Einkaufscentern. Ich betrachte diese Entwicklung ja mit einer gewissen Skepsis. So ganz traue ich dem Braten noch nicht. Aber wir werden sehen, wie sich die Sache entwickelt.

Darum soll es jetzt aber nicht gehen, sondern viel mehr darum, wie ich den Mai 2020 erlebt habe und wie sich mein Blog geschlagen hat. Bei letzterem gibt es eine sehr interessante Entwicklung, die ich selbst nicht richtig nachvollziehen kann, aber die mich fasziniert.

Monatsrückblick Mai neu

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Monatsrückblick | April 2020

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Wow, was für ein Monat! Corona macht die Welt platt und wir sind mittendrin. Ich fühle mich, wie in einer schlechten Dystopie. Aber ich will nicht jammern. Noch sind in meinem Umkreis alle gesund – oder glauben es zumindest. Die Vermutung, dass in Deutschland 1,8 Millionen Menschen infiziert sind, ist schon irgendwie beängstigend. Übrigens habe ich beschlossen, demnächst wieder einen Beitrag über Corona vs. Angststörung zu schreiben (nachdem das jemand auf Twitter vorgeschlagen hat).

Doch heute soll es einen Monatsrückblick geben, der sich vor allem aufs Schreiben, Lesen und Bloggen konzentriert – also, die schönen Dinge des Lebens. ;-)

Here we go!

Monatsrückblick April 2020 bei Myna Kaltschnee

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Monatsrückblick | März 2020

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Der März 2020 war ein Monat wie kein anderer. Das Coronavirus bereitete sich rasend schnell in Europa aus, Läden und Restaurants wurden geschlossen, ein Kontaktverbot verhängt. Vielen wird dieser Monat im Gedächtnis bleiben. Es war der Monat, in dem sich alles änderte. In dem unsere Leben auf den Kopf gestellt wurden.

Abgesehen von unserer kleinen Reise (in der ersten Märzwoche waren Reisen noch erlaubt), habe ich im März die meiste Zeit zu Hause verbracht (wie eigentlich jeden Monat *hust*). Wie der Monat für mich lief und was sich in den Bereichen Bloggen, Schreiben, Lesen und Psyche getan hat, erfährst du in diesem Monatsrückblick.

Monatsrückblick März 2020 - Myna Kaltschnee

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Corona & Angststörung | Was die Pandemie mit Angstpatienten macht

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Aus gegebenem Anlass möchte ich heute mal wieder einen Mental-Health-Beitrag posten. Ich denke, ich muss nicht erwähnen, wie sehr uns Corona derzeit im Griff hat. Seit dem zweiten Weltkrieg waren wir hier nicht mehr in solch einer Notlage.  Damit umzugehen ist schwierig, schon für psychisch vollkommen gesunde Menschen.

Doch was macht die Pandemie mit einem Angstpatienten, der auch ohne Corona Probleme hat, den Alltag zu bewältigen?

Da ich selbst an einer Angststörung leide, möchte ich heute erzählen, wie es mir (und vielen anderen Angstpatienten) momentan geht.

Corona & Angststörung

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Städtereise nach Köln

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(Unbezahlte Werbung)

Vom 4. – 7. März 2020 war es mal wieder so weit: Der Lieblingsmensch und ich haben eine kleine Reise unternommen. Trotz des Coronavirus. Einfach so. Und zwar nach Köln. Was wir dort erlebt und unternommen haben, verrate ich dir in diesem Reisebericht.

Städtereise nach

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Monatsrückblick | Februar 2020

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(Unbezahlte Werbung)

Der Winter ist vorüber und kürzlich ist der Frühling angebrochen (zumindest der meteorologische). Ich freue mich sehr darauf, wenn es wieder wärmer und sonniger wird (hoffe ich zumindest). Es war diesen Winter zwar auch nicht wirklich kalt, aber wir hatten viele regnerische und trübe Tage, weshalb ich mich umso mehr freue, wenn die Natur wieder erwacht und blüht. Geht es dir genauso?

Nun aber zum Monatsrückblick. Ich möchte dir in diesem Beitrag erzählen, wie mein Februar gelaufen ist und was bei mir los war.

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Monatsrückblick | Januar 2020

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Und schwuppdiwupp, schon ist das Jahr 2020 einen Monat alt. Der Januar war sehr anstrengend und emotional für mich. Ich war zwei Wochen lang für einen Freund da, der moralischen Beistand gebraucht hat. Dann starb mein Opa und ich stürzte in eine schlimme Depression. Inzwischen geht es mir wieder etwas besser.

In diesem kleinen Monatsrückblick möchte ich den Januar Revue passieren lassen. Da ich keinen gesonderten Lesemonat mehr schreiben werde (die Gründe hierfür habe ich hier dargelegt), werde ich auch in diesem Rückblick auf die gelesenen Bücher eingehen.

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