Mental Health · Weitere Themen

Hochsensibilität und Gewalt im Kreißsaal

Meine liebe Gastbloggerin Katharina hat mich kürzlich auf ihren Aufruf zur Blogparade „Gewalt unter der Geburt“, anlässlich des Roses Revolution Day am 25. November 2020, aufmerksam gemacht. Obwohl Schwangerschaft und Geburt nicht gerade meine Fachgebiete sind, wollte ich es mir nicht nehmen lassen, etwas zu dieser Blogparade beizutragen. Vor allem, als Katharina mir vorschlug, das Ganze mit einem Thema zu verknüpfen, das mir sehr am Herzen liegt: Hochsensibilität.

Ich muss zugeben, dass es mir nicht leicht fiel, diesen Artikel zu schreiben.

Erstens, hatte ich noch nie mit „Gewalt unter der Geburt“ zu tun. Es war mir nicht einmal bewusst, dass das Problem existiert. Mit dem Begriff „Geburt“ habe ich immer Freudentränen und Glückseligkeit verbunden, ja vielleicht auch Anstrengung und Schmerzen, die aber von der Vorfreude auf das Kind überdeckt werden. Dass für manche Gebärende die Zeit im Kreißsaal mit körperlicher und/oder psychischer Gewalt und furchtbaren Erinnerungen verbunden sein könnte, habe ich erst verstanden, als Katharina mir von der Blogparade berichtete und ich für diesen Blogpost recherchiert habe.

Zweitens, habe ich selbst noch nie ein Kind zur Welt gebracht und daher nur ansatzweise eine Vorstellung von Schwangerschaft und Geburt. Ich musste mich beim Schreiben auf die Erfahrungen anderer Menschen verlassen.

Dennoch möchte ich auf das Thema aufmerksam machen. Es geht uns nämlich alle an und nur zusammen können wir etwas bewegen.

Wie gesagt, soll es in diesem Artikel um die Hochsensibilität gehen. Sowohl meine Mutter als auch ich zählen zu den hochsensiblen Personen, die ich im Folgenden als „HSP“ bezeichnen werde.

In diesem Blogpost erfährst du

  • was Hochsensibilität eigentlich ist,
  • wie sich ein Leben als HSP anfühlt und
  • warum Hochsensible anfälliger für negative Erfahrungen während der Geburt sind als weniger sensible Menschen.
Hochsensibiliität & Gewalt im Kreisssaal - ein Blogbeitrag von Myna Kaltschnee, der auf Gewalt bei der Geburtshilfe von HSP aufmerksam macht.
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Mental Health · Weitere Themen

Introversion ist keine Schwäche, sondern ein Lifestyle

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich über ein Thema sprechen, das mir sehr am Herzen liegt und für das ich mich schon seit geraumer Zeit einsetze.

Manche von euch wissen es vielleicht bereits: Ich habe einen Tumblr-Blog über Introversion, der mittlerweile mit über 16.000 Followern auch ganz erfolgreich geworden ist. Er heißt Introvert Lifestyle und genau dieser Name birgt auch schon meine Message.

Meiner Meinung nach ist Introversion keine Schwäche, sondern ein Lifestyle. Im folgenden Artikel möchte ich ein bisschen näher auf dieses Thema eingehen.

introversion ist keine schwäche

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Märchenspinnerei · Mental Health · Weitere Themen

Blogtour: „Ein Mantel so rot“ von Barbara Schinko

Herzlich Willkommen zur Blogtour zu „Ein Mantel so rot“ von Barbara Schinko. Es freut mich sehr, dass ihr bei der heutigen Station auf meinem Blog vorbeischaut.

Es geht um das folgende Thema:

Er hatte seinen Namen vergessen: Gedächtnisverlust als Reaktion auf traumatische Erlebnisse.

blogtour mantel

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Alkohol? Nein, danke!

2012 war ein hartes Jahr für mich. Es war das Jahr, in dem eine Angehörige den Kampf gegen den Alkohol verlor. Diagnose: Leberkrebs. Ein paar Wochen später war sie tot.

Das Thema Alkoholsucht ist in meinem Leben noch immer präsent. Mir wurde schon in jungen Jahren vor Augen geführt, wie schädlich Alkohol für den menschlichen Körper und dessen Psyche ist. Deshalb habe ich für mich entschieden: Alkohol? Nein, danke!

Letztes Update: 26.09.2020

Alkohol - Nein danke - Myna Kaltschnee
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Rote Tränen der Verzweiflung – Selbstverletzendes Verhalten

Heute möchte ich noch einmal auf „Der Axolotlkönig“ von Sylvia Rieß eingehen und einem damit verknüpften Thema. Vor einer Woche habe ich ja schon einen Beitrag zum Thema Mobbing gebracht. Heute möchte ich gerne einen weiteren Punkt beleuchten, der in dem Buch thematisiert wird: Selbstverletzendes Verhalten (SVV).

Für diesen Artikel musste ich auch gar nicht viel recherchieren, denn SVV ist etwas, das in meinem Leben leider noch immer eine wichtige Rolle einnimmt. Ihr wisst ja bereits, dass ich psychische Probleme habe. Wovon die meisten aber nicht wissen, sind die Narben, die meine Arme und Beine zieren. Ja, ich leide unter SVV – und das schon seit dreizehn Jahren.

Im Folgenden möchte ich euch SVV näher vorstellen und euch davon berichten, wie es mein Leben beeinflusst und wie ich damit umgehe. Vielleicht kann ich damit dem einen oder anderen da draußen helfen, der betroffen ist oder eine betroffene Person kennt. Das wäre mein Ziel und nur deshalb oute ich mich in diesem Artikel. Nicht, weil ich Aufmerksamkeit erhaschen oder gar bemitleidet werden möchte. Ich will einfach nur anderen Menschen Mut machen und ihnen zeigen, dass sie verstanden werden.

Rote Tränen der Verzweiflung - Selbstverletzendes Verhalten

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