#Depribattle – Darum geht’s!

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Howdy!

Schön, dass du bei mir vorbeischaust. Heute möchte ich ein Projekt vorstellen, bei dem es sich mal nicht um ein Schreibprojekt handelt.

Vielleicht hast du es auf Twitter oder Facebook schon mitbekommen: Vor ein paar Wochen startete ich mit dem Kampf gegen meine Depression und Ängste – dem sogenannten #Depribattle. Wie kam ich darauf und was steckt dahinter? Das möchte ich dir in diesem Blogbeitrag näher bringen, bevor du immer freitags ein neues Update bekommst. Damit möchte ich mich selbst ein bisschen unter Druck setzen und dafür sorgen, dass ich mich auch an die Regeln halte.

#Depribattle

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Die Frühjahrespause steht an

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Heyho!

Wie schon im letzten Jahr mache auch dieses Jahr wieder eine Frühjahrespause und zwar von heute bis einschließlich 3. Juni 2018. Dann geht es wieder weiter mit Rezensionen, Interviews, Monatsrückblicken, Lesemonaten, usw.

Aber ich habe auch noch eine andere Frage: Mir ist aufgefallen, dass die Beiträge der Mental Health Months besonders beliebt sind. Momentan kämpfe ich ja gegen meine Depression und poste hierzu sowohl auf Twitter als auch Facebook regelmäßige Updates. Willst du dazu auch etwas auf meinem Blog lesen? Oder interessiert dich das Thema Mental Health nicht so besonders?

Lass es mich doch in den Kommentaren wissen, das würde mich nämlich echt mal interessieren. :)

Liebste Grüße
deine Myna

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Angst vor der Angst – Panikattacken und Agoraphobie

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mhm

Es ist bereits der achte Mental Health-Sonntag und wieder gibt es einen Artikel zum Thema psychische Gesundheit. Wenn du generelle Informationen zu den Mental Health Months nachlesen möchtest, dann klicke hier.

Um zum heutigen Thema hinzuführen, möchte ich mit dir auf eine kleine Gedankenreise gehen:

Stell dir vor, du sitzt in der S-Bahn und fährst ins Büro. Es ist früh morgens, du bist noch ein bisschen müde, hast den Kopf gegen die Fensterscheibe gelehnt und hörst Musik auf deinem MP3-Player. Dein Gegenüber liest die lokale Tageszeitung und gähnt von Zeit zu Zeit. Du schaust aus dem Fenster und beobachtest die Gebäude der Stadt, die an dir vorüberziehen.

Plötzlich merkst du, wie sich dir die Kehle zuschnürt. Das Atmen geht auf einmal schwerer, als hättest du einen dicken, fetten Stein auf der Brust. Deine Alarmglocken schrillen. Was ist hier los? Du hast das Gefühl, gleich zu ersticken. Dir wird schwindelig und dunkle Punkte tanzen vor deinen Augen. Du probierst tief zu atmen, doch stattdessen fängt dein Herz an, wie wild an zu rasen, als wollte es dir aus der Brust springen. Schweiß läuft dir über das Gesicht und deine feuchten Hände krallen sich in den Sitz. Du bist dir sicher, gleich verlierst du das Bewusstsein. Hier, in der S-Bahn, vor allem Menschen. Du wirfst deinem Gegenüber einen panischen Blick zu, doch dieser merkt gar nichts davon und liest seelenruhig seine Zeitung weiter. Alles um dich herum dreht sich. Tränen laufen dir in die Augen. Hilfe, denkst du, warum hilft mir denn niemand?

An der nächsten Haltestelle springst du panisch aus der S-Bahn. Du schleppst dich auf die nächste Bank und legst dich erst einmal einen Moment hin. Langsam lässt der Schwindel nach und dein Puls normalisiert sich wieder. Dennoch bist du klatschnass geschwitzt und völlig mit den Nerven runter. Als die nächste S-Bahn kommt, steigst du ein und fährst weiter ins Büro. Den ganzen Tag über kannst du an nichts anderes denken, als an diesen Anfall in der S-Bahn. Dennoch versuchst du, dir nichts anmerken zu lassen und cool zu bleiben. Doch als du am Abend den Heimweg antrittst und in die S-Bahn einsteigst, begleitet dich Angst: Was, wenn dir das wieder passiert?

Und tatsächlich: Kaum sitzt du in der Bahn, bekommst du wieder das Gefühl, zu ersticken. Dir wird schwindelig, dein Puls poltert wild gegen deine Rippen und du schwitzt aus allen Poren. Bei der nächsten Haltestelle flüchtest du wieder aus der S-Bahn. Heulend rufst du deinen Partner zuhause an, fragst, ob er dich mit dem Auto abholen könnte. Dein Partner ist ein Schatz und tut dir tatsächlich den Gefallen. Doch noch während du im Auto sitzt, denkst du: Verdammt, wie soll ich denn morgen mit der S-Bahn zur Arbeit kommen? Was, wenn ich da wieder solch einen Anfall erleide?

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Soziale Phobie – Wenn Schüchternheit krankhaft wird

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mhm

Willkommen zu einem weiteren Beitrag der Mental Health Months. Mehr Informationen über diese Themenmonate findest du hier.

Heute wollen wir uns mit einem Thema beschäftigen, das mir persönlich sehr am Herzen liegt. Es geht um Sozialphobie, auch soziale Angststörung genannt. Diese Krankheit ist sehr weit verbreitet und neben der Agoraphobie und Panikattacken die am häufigsten auftretende Form der Angststörung. Unterschiedliche Quellen berichten, dass 1,7 bis 16 % der Bevölkerung daran leiden – vermutlich ist es ein Mittelwert. Das Tückische an der Krankheit ist, dass sie oft nur als „Schüchternheit“ abgetan wird. Dabei ist die soziale Phobie eine ernst zu nehmende Krankheit, die die Betroffenen sehr in ihrem Alltag einschränkt und belastet.

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