Ich knips‘ hier nur! | Juli 2020

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Ich habe bereits während der letzten 1,5 Stunden einen Monatsrückblick begonnen und fast 900 Wörter daran geschrieben. Dann fand ich alles doof und habe nochmal von vorne angefangen.

Mir gehen meine Monatsrückblicke gerade ein bisschen auf den Keks. Nicht, weil ich nicht gerne aus meinem Leben erzähle, sondern weil es in letzter Zeit gefühlt immer dasselbe ist. Leseflaute hier, Schreibflaute da, bloggen läuft auch nicht rund, blah, blah, blah …

Dieser Monatsrückblick soll etwas anders werden. Ich könnte dir erzählen, dass ich mein Leseziel mal wieder nicht erreicht habe, aber das ist langweilig. Ich könnte das Camp NaNoWriMo erwähnen, bei dem ich diesen Juli echt Schwierigkeiten hatte, aber das habe ich hier schon getan. Dass ich in letzter Zeit weniger blogge, dürfte dir ebenfalls bereits bekannt sein – warum es also nochmal erwähnen? All diese Dinge führen nur dazu, dass ich mich schlecht fühle, weil ich nicht so viel geschafft habe, wie ich „sollte“. Doch wer sagt eigentlich, was ich „soll“? Lediglich ich selbst! Niemand zwingt mich, viel zu lesen, zu schreiben, zu bloggen. Warum baue ich mir also so einen Druck auf? Wieso zwänge ich mich in ein Korsett, das mir nicht passen will? Das macht keinen Sinn!

Viel schöner ist es, sich auf Dinge zu konzentrieren, für die man brennt und die einem Spaß machen. Im Juli hat sich eine Leidenschaft herauskristallisiert, die ich eigentlich schon seit meiner Kindheit habe, die aber in den letzten Jahren etwas zu kurz gekommen ist. Eine neue alte Leidenschaft, deren Möglichkeiten sich im Laufe der Zeit verändert und weiterentwickelt haben, aber die mich noch immer begeistert. Jetzt vielleicht sogar mehr als jemals zuvor.

Worum es geht? Fotografie!

"Ich knips' hier nur - Monatsrückblick Juli 2020" von Myna Kaltschnee

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Zähstes Camp aller Zeiten

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Mit dem gestrigen Tag endete das Camp NaNoWriMo/Juli 2020. Ich hatte mir ein wirklich winziges Ziel von 15.000 Wörtern gesetzt – trotzdem fiel es mir schwerer als jedes Camp NaNoWriMo davor. Warum das so war und ob ich meinen Rückstand aufholen konnte, erfährst du in diesem kleinen Fazit.

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Wohlfühlschreiben im Camp

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Es ist wie verhext! Nachdem ich Mitte letzter Woche mein Minus beim Camp NaNoWriMo aufgeholt hatte, habe ich von Freitag bis einschließlich Montag wieder überhaupt nicht geschrieben. Ich fiel immer weiter zurück und das Schlimmste daran war: Es machte mir nicht mal etwas aus.

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Depression vs. Camp NaNoWriMo

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Vergangene Woche ist ja – wie jeden Juli – das Camp NaNoWriMo wieder gestartet. Natürlich wollte ich wieder mitmachen. Allerdings als „Rebell“: Anstatt an einem einzelnen Romanprojekt zu schreiben, wollte ich verschiedene Projekte anpacken. Ich habe mir das als abwechslungsreiches, produktives Camp vorgestellt – doch dann kam die Depression und alles wurde anders als geplant.

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