Depression · Mental Health

Hilft positives Denken gegen Depressionen?

Dieser Artikel ersetzt keine Therapie durch einen Facharzt oder Psychologen. Ich habe Psychologie und Psychiatrie weder studiert, noch bin ich in den Bereich beruflich tätig. Die Tipps in diesem Artikel basieren auf meinen persönlichen Erfahrungen mit Depressionen als Betroffene und Angehörige, sowie durch sorgfältige Recherche.

Ich leide seit 2004 an wiederkehrenden depressiven Schüben. Manche dauern nur wenige Wochen und ich kann meinem Alltag weiterhin bestreiten, wenn auch mit Einschränkungen und starker Anstrengung. Andere Episoden halten Monate oder sogar Jahre an und ich werde völlig aus der Bahn geworfen. Ich hatte und habe also reichlich Zeit, sämtliche gut gemeinten Ratschläge meiner Mitmenschen auszuprobieren – und glaub mir, davon bekommt man als depressiver Mensch genügend.

Einer davon war: „Du bist depressiv? Dann hör auf, so pessimistisch zu sein. Du musst positiv denken, dann wirst du bald wieder gesund.“ Dieser Mensch meinte sogar, dass ich meine Medikamente getrost absetzen und meine Therapie abbrechen könnte. Eine optimistische Einstellung allein sei die Lösung für mein Problem. Ich glaube nicht, dass der Person klar war, wie dämlich (und gefährlich) ihr Ratschlag war.

Dennoch bin ich der Meinung, dass positives Denken zur Heilung von Depressionen beitragen kann – wenn man es richtig macht.

Inhalt

  1. Depression? „Einfach“ positiv denken!
  2. Wann positives Denken fehl am Platz ist
  3. Wann positives Denken hilfreich ist
  4. Die Dankbarkeitsübung
  5. Das Erfolgstagebuch
  6. Schlussgedanken
Hilft positives Denken gegen Depressionen? Meine Tipps und Erfahrung von Myna Kaltschnee
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Mental Health · Weitere Themen

Hochsensibilität und Gewalt im Kreißsaal

Meine liebe Gastbloggerin Katharina hat mich kürzlich auf ihren Aufruf zur Blogparade „Gewalt unter der Geburt“, anlässlich des Roses Revolution Day am 25. November 2020, aufmerksam gemacht. Obwohl Schwangerschaft und Geburt nicht gerade meine Fachgebiete sind, wollte ich es mir nicht nehmen lassen, etwas zu dieser Blogparade beizutragen. Vor allem, als Katharina mir vorschlug, das Ganze mit einem Thema zu verknüpfen, das mir sehr am Herzen liegt: Hochsensibilität.

Ich muss zugeben, dass es mir nicht leicht fiel, diesen Artikel zu schreiben.

Erstens, hatte ich noch nie mit „Gewalt unter der Geburt“ zu tun. Es war mir nicht einmal bewusst, dass das Problem existiert. Mit dem Begriff „Geburt“ habe ich immer Freudentränen und Glückseligkeit verbunden, ja vielleicht auch Anstrengung und Schmerzen, die aber von der Vorfreude auf das Kind überdeckt werden. Dass für manche Gebärende die Zeit im Kreißsaal mit körperlicher und/oder psychischer Gewalt und furchtbaren Erinnerungen verbunden sein könnte, habe ich erst verstanden, als Katharina mir von der Blogparade berichtete und ich für diesen Blogpost recherchiert habe.

Zweitens, habe ich selbst noch nie ein Kind zur Welt gebracht und daher nur ansatzweise eine Vorstellung von Schwangerschaft und Geburt. Ich musste mich beim Schreiben auf die Erfahrungen anderer Menschen verlassen.

Dennoch möchte ich auf das Thema aufmerksam machen. Es geht uns nämlich alle an und nur zusammen können wir etwas bewegen.

Wie gesagt, soll es in diesem Artikel um die Hochsensibilität gehen. Sowohl meine Mutter als auch ich zählen zu den hochsensiblen Personen, die ich im Folgenden als „HSP“ bezeichnen werde.

In diesem Blogpost erfährst du

  • was Hochsensibilität eigentlich ist,
  • wie sich ein Leben als HSP anfühlt und
  • warum Hochsensible anfälliger für negative Erfahrungen während der Geburt sind als weniger sensible Menschen.
Hochsensibiliität & Gewalt im Kreisssaal - ein Blogbeitrag von Myna Kaltschnee, der auf Gewalt bei der Geburtshilfe von HSP aufmerksam macht.
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Events

Depression vs. Camp NaNoWriMo

Vergangene Woche ist ja – wie jeden Juli – das Camp NaNoWriMo wieder gestartet. Natürlich wollte ich wieder mitmachen. Allerdings als „Rebell“: Anstatt an einem einzelnen Romanprojekt zu schreiben, wollte ich verschiedene Projekte anpacken. Ich habe mir das als abwechslungsreiches, produktives Camp vorgestellt – doch dann kam die Depression und alles wurde anders als geplant.

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Angst/Panik · Mental Health

Corona & Angststörung | Was die Pandemie mit Angstpatienten macht

Aus gegebenem Anlass möchte ich heute mal wieder einen Mental-Health-Beitrag posten. Ich denke, ich muss nicht erwähnen, wie sehr uns Corona derzeit im Griff hat. Seit dem zweiten Weltkrieg waren wir hier nicht mehr in solch einer Notlage.  Damit umzugehen ist schwierig, schon für psychisch vollkommen gesunde Menschen.

Doch was macht die Pandemie mit einem Angstpatienten, der auch ohne Corona Probleme hat, den Alltag zu bewältigen?

Da ich selbst an einer Angststörung leide, möchte ich heute erzählen, wie es mir (und vielen anderen Angstpatienten) momentan geht.

Corona & Angststörung

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Bloggen · Videos

Myna vloggt | NaNoWriMo 2019 – Woche 1 | Folge 33

Hey,

heute bin ich mal ein bisschen früher dran mit dem Hochladen des Vlogs.

In Folge 33 geht es hauptsächlich um den NaNoWriMo, doch ich erzähle auch über meine Schizoaffektive Störung und was diese mit meinen derzeitigen Schlafproblemen zu tun hat.

Der Vlog ist wieder etwas länger geworden (ca. 40 Minuten), aber ich hoffe, er ist trotzdem für den einen oder anderen interessant.

Neugierig? Dann kommst du hier direkt zum Video.

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