#Depribattle | Woche #4

Heyho!

Schön, dass du bei mir vorbeischaust. Vor drei Wochen habe ich mein #Depribattle (mehr Infos dazu hier) gestartet und mich mutig in den Kampf gegen Depression und Ängste begeben.

Wie die Woche vom 30. Juni bis 6. Juli 2018 gelaufen ist, verrate ich dir in diesem Blogpost. Er ist eine Art Tagebuch, in das ich Updates während der einzelnen Wochentage geschrieben habe.

Achtung! Triggergefahr!

In diesen Beiträgen schreibe ich ziemlich hoffen und ehrlich über meinen Alltag. Es könnte passieren, dass ich Depression, Angstzustände, SVV oder andere Symptome bei Menschen triggere, die dafür anfällig sind.

#Depribattle

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#Depribattle – Darum geht’s!

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Howdy!

Schön, dass du bei mir vorbeischaust. Heute möchte ich ein Projekt vorstellen, bei dem es sich mal nicht um ein Schreibprojekt handelt.

Vielleicht hast du es auf Twitter oder Facebook schon mitbekommen: Vor ein paar Wochen startete ich mit dem Kampf gegen meine Depression und Ängste – dem sogenannten #Depribattle. Wie kam ich darauf und was steckt dahinter? Das möchte ich dir in diesem Blogbeitrag näher bringen, bevor du immer freitags ein neues Update bekommst. Damit möchte ich mich selbst ein bisschen unter Druck setzen und dafür sorgen, dass ich mich auch an die Regeln halte.

#Depribattle

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Angst vor der Angst – Panikattacken und Agoraphobie

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mhm

Es ist bereits der achte Mental Health-Sonntag und wieder gibt es einen Artikel zum Thema psychische Gesundheit. Wenn du generelle Informationen zu den Mental Health Months nachlesen möchtest, dann klicke hier.

Um zum heutigen Thema hinzuführen, möchte ich mit dir auf eine kleine Gedankenreise gehen:

Stell dir vor, du sitzt in der S-Bahn und fährst ins Büro. Es ist früh morgens, du bist noch ein bisschen müde, hast den Kopf gegen die Fensterscheibe gelehnt und hörst Musik auf deinem MP3-Player. Dein Gegenüber liest die lokale Tageszeitung und gähnt von Zeit zu Zeit. Du schaust aus dem Fenster und beobachtest die Gebäude der Stadt, die an dir vorüberziehen.

Plötzlich merkst du, wie sich dir die Kehle zuschnürt. Das Atmen geht auf einmal schwerer, als hättest du einen dicken, fetten Stein auf der Brust. Deine Alarmglocken schrillen. Was ist hier los? Du hast das Gefühl, gleich zu ersticken. Dir wird schwindelig und dunkle Punkte tanzen vor deinen Augen. Du probierst tief zu atmen, doch stattdessen fängt dein Herz an, wie wild an zu rasen, als wollte es dir aus der Brust springen. Schweiß läuft dir über das Gesicht und deine feuchten Hände krallen sich in den Sitz. Du bist dir sicher, gleich verlierst du das Bewusstsein. Hier, in der S-Bahn, vor allem Menschen. Du wirfst deinem Gegenüber einen panischen Blick zu, doch dieser merkt gar nichts davon und liest seelenruhig seine Zeitung weiter. Alles um dich herum dreht sich. Tränen laufen dir in die Augen. Hilfe, denkst du, warum hilft mir denn niemand?

An der nächsten Haltestelle springst du panisch aus der S-Bahn. Du schleppst dich auf die nächste Bank und legst dich erst einmal einen Moment hin. Langsam lässt der Schwindel nach und dein Puls normalisiert sich wieder. Dennoch bist du klatschnass geschwitzt und völlig mit den Nerven runter. Als die nächste S-Bahn kommt, steigst du ein und fährst weiter ins Büro. Den ganzen Tag über kannst du an nichts anderes denken, als an diesen Anfall in der S-Bahn. Dennoch versuchst du, dir nichts anmerken zu lassen und cool zu bleiben. Doch als du am Abend den Heimweg antrittst und in die S-Bahn einsteigst, begleitet dich Angst: Was, wenn dir das wieder passiert?

Und tatsächlich: Kaum sitzt du in der Bahn, bekommst du wieder das Gefühl, zu ersticken. Dir wird schwindelig, dein Puls poltert wild gegen deine Rippen und du schwitzt aus allen Poren. Bei der nächsten Haltestelle flüchtest du wieder aus der S-Bahn. Heulend rufst du deinen Partner zuhause an, fragst, ob er dich mit dem Auto abholen könnte. Dein Partner ist ein Schatz und tut dir tatsächlich den Gefallen. Doch noch während du im Auto sitzt, denkst du: Verdammt, wie soll ich denn morgen mit der S-Bahn zur Arbeit kommen? Was, wenn ich da wieder solch einen Anfall erleide?

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