Myna fragt … Julia Maar

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Heyho!Julia Maar

Schön, dass du bei mir vorbeischaust. Heute gibt es wieder ein Interview und zwar mit der wunderbaren Julia Maar, die „Der siebte Sohn“ geschrieben hat.

Julia Maar wurde 1993 im schönen Rheinland geboren. Schon als Grundschülerin begeisterte sie sich fürs Schreiben und Bücher. Mit dem 9. Buch der Märchenspinnerei „Der siebte Sohn“, einer Aschenputtel-Adaption, erfüllte sie sich ihren Traum vom eigenen Buch.

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Montagsfrage #91: Angewohnheiten und Vorlieben?

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Howdy!

Schön, dass du bei mir vorbeischaust. Ich hoffe, du hattest ein schönes Wochenende und bist gut in die neue Arbeitswoche gestartet.

Da heute Montag ist, möchte ich natürlich wieder die Montagsfrage vom lieben Buchfresserchen Svenja beantworten.

Die Frage lautet heute:

Habt ihr Angewohnheiten oder Vorlieben, die evtl. mit eurer Leidenschaft für Bücher zusammenhängen? Zum Beispiel Papeterie, Lesetagebücher führen, schreiben, etc.?

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Monatsrückblick Januar 2018

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Huhu ihr Lieben,

der erste Monat im Jahr 2018 ist bereits wieder zu Ende. Zeit, einmal innezuhalten und den Januar Revue passieren zu lassen.

In diesem Beitrag ging es um den Januar allgemein. Welche Bücher ich gelesen habe, erfährst du nächsten Sonntag, den 11. Februar 2018 in meinem Beitrag zum Lesemonat.

Monatsrückblick Januar

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Myna fragt … Elea Brandt

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Heyho da draußen,

schön, dass du wieder vorbeischaust. Vor Kurzem ging ja die Rezension zu „Opfermond“ von Elea Brandt online. Anfang Januar durfte ich die Autorin interviewen. Sie plauderte mit mir über ihren Debütroman, das Schreiben allgemein und gibt Tipps für Nachwuchsautoren.

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Copyright: Elea Brandt

Elea Brandt wurde 1989 in Passau geboren. Schon früh kam die Tochter zweier Germanisten mit phantastischer Literatur in Berührung. Sie schreibt am liebsten in den Genres Low Fantasy, Mystery, Thriller und Horror. Ernste Themen werden in ihren Geschichten angesprochen, doch ab und zu darf es auch etwas Fröhliches oder gar Humorvolles sein. In ihrem Debütroman „Opfermond“, einem fantastisch angehauchten Thriller, der in einem orientalischen Setting spielt, muss der Assassine Varek einen rätselhaften Mord aufklären.

Hallo Elea, vielen Dank, dass du dich meinen Fragen stellst.

Sehr gerne, legen wir los.

Letzten September erschien dein Debütroman „Opfermond“. Was war das für ein Gefühl, endlich das erste eigene Buch in den Händen zu halten?

Extrem surreal, aber großartig. Zu sehen, dass sich so viele Jahre Arbeit auszahlen, war extrem befriedigend. Auch wenn es absurd klingt, erst in dem Moment, als ich das Buch aus dem Karton geholt habe, hab ich wirklich realisiert, dass es echt ist.

War für dich von Anfang an klar, dass du „Opfermond“ in einem Verlag veröffentlichen möchtest oder wäre auch Selfpublishing eine Option für dich gewesen?

Als Debütautorin hätte ich mir Selfpublishing noch nicht zugetraut, mir fehlten das Know-How, die Kontakte und die finanziellen Mittel. Ich bin eine große Perfektionistin und hätte sehr viel Geld in die Hand nehmen müssen, um ein Cover und ein Lektorat zu finanzieren, mit dem ich zufrieden gewesen wäre. Außerdem bin ich gerne Verlagsautorin. Ich mag die Zusammenarbeit mit den Verlegern, das gemeinsame Planen und den Kontakt zu den Kollegen. Aber mittlerweile schließe ich Selfpublishing auch nicht mehr kategorisch aus. Beide Wege haben ihren Reiz.

Was hat dich zu „Opfermond“ inspiriert? Und wie wurde die Idee geboren?

Ich bin seit vielen Jahren begeisterte Pen-and-Paper-Rollenspielerin und habe daraus sehr viel für mein Debüt mitgenommen. Die orientalisch angehauchte Hintergrundwelt zum Beispiel, die in der Fantasy-Literatur nach wie vor selten, im Rollenspiel dagegen sehr präsent ist. Dreh-und Angelpunkt für die Idee zu „Opfermond“ war allerdings Varek, der Protagonist. Auftragsmörder sind ja sehr gängige Hauptfiguren in der Fantasy, aber meistens sind sie wandelnde Klischees: super-coole Typen, die keine Skrupel kennen und lautlos in der Nacht entschwinden. Deswegen hab ich mich gefragt: Welche Gründe könnte ein Mensch überhaupt haben, sein Leben mit Auftragsmorden zu bestreiten? Was motiviert jemanden dazu, sofern er kein kompletter Psychopath ist? Na ja, so entstand Vareks Hintergrund.

Stell dir vor, du könntest deinen Helden Varek und Idra persönlich begegnen. Was würdest du ihnen sagen wollen?

Oje, ich bin mir nicht sicher, ob ich das möchte. *lach* Die beiden haben mich sehr lange begleitet, von daher glaube ich, dass ich sie ganz gut kenne. Wahrscheinlich würde ich sie beide fragen, an welchem Punkt des Romans sie ausgestiegen wären, wenn sie die Wahl gehabt hätten. Oder ob sie bis zum Ende weitergemacht hätten. Diese Entscheidung hab ich ihnen ja nicht gelassen.

Wenn ein Buch entsteht, durchläuft man ja verschiedene Etappen. Zunächst steht das Worldbuilding und Plotten auf dem Plan, dann das eigentliche Schreiben und schließlich muss der Roman noch mehrmals überarbeitet werden. Welche dieser Etappen macht dir am meisten Spaß? Gibt es auch Dinge, die du am Bücherschreiben gar nicht magst?

Worldbuilding mag ich sehr gerne, ich liebe es, Welten zu konstruieren, mir gesellschaftliche Normen und Strukturen zu überlegen und vor allem die kleinen Details auszuarbeiten, die ein Setting lebendig machen. Ich überarbeite auch gerne, es fühlt sich sehr befriedigend an, noch das letzte Potenzial aus einem Manuskript heraus zu kitzeln. Am meisten Kopfzerbrechen bereitet mir das Plotten, zumindest an dem Punkt, an dem ich nicht mehr wahllos sondiere, Charaktere kennen lerne oder Ideen aufschreibe, sondern einen stringenten, spannenden Plot bauen muss. Ich brauche ein solides Grundgerüst, wenn ich starte, es darf aber nicht zu detailliert sein, um mich nicht einzuschränken. Dieser Spagat ist nicht immer einfach.

Hast du ein Schreibritual, einen liebsten Schreibort oder gewisse Dinge, die du beim Schreiben unbedingt in deiner Nähe haben musst?

Nicht wirklich. Ich bin Wochenend-Pendlerin und bin deswegen ziemlich viel unterwegs, dadurch bin ich gezwungen, mit meinem Schreibplatz sehr flexibel zu sein. Ich schreibe zuhause, im Zug, im Café – ich brauche nur mein Tablet und ein wenig Ruhe.

Wolltest du als Kind schon Autorin werden oder hat sich das erst später herauskristallisiert?

Eigentlich wollte ich das schon immer. Meine erste Geschichte habe ich mit 8 Jahren geschrieben, sie handelte von einem sprechenden Computer, der zugunsten eines neueren Modells verschrottet werden soll. Seitdem hat mich das Schreiben eigentlich immer begleitet, richtig professionell hab ich mich aber erst im Studium damit beschäftigt.

Viele angehende Autoren haben ja das Problem, dass sie zwar Romane anfangen, aber nie zu Ende bringen. Kennst du dieses Problem auch und was war dein Trick, das Manuskript zu „Opfermond“ auch wirklich fertig zu schreiben?

Noch vor einem Jahr hätte ich dieses Problem abgestritten, aber in letzter Zeit häufen sich tatsächlich Romananfänge, die ich auf halbem Weg liegen gelassen habe, weil sie sich plötzlich nicht mehr richtig anfühlten. Was mir hilft, sind klare Ziele und die Unterstützung von anderen. In meinen Autorennetzwerken bekomme ich da immer viel Rückenwind, das hat mir auch bei „Opfermond“ sehr geholfen. Der Roman ist im Nanowrimo entstanden, dem National Novel Writing Month, und damit innerhalb von 30 Tagen. Ohne die Unterstützung des Tintenzirkels wäre das damals nie möglich gewesen.

Ein absoluter Horror für Autoren ist die uns allbekannte Schreibblockade. Wie gehst du mit Schreibblockaden um und welche Tipps hast du diesbezüglich für Nachwuchsautoren?

Ich mag die Bezeichnung Schreibblockade nicht, das suggeriert, dass sie einfach aus heiterem Himmel über einen hereinbräche und man machtlos dagegen sei. Das stimmt meiner Erfahrung nach so nicht. Natürlich gibt es Phasen, in denen das Schreiben schleppend vorangeht, in denen Ideen und Inspiration fehlen. Aber dafür gibt es immer gute Gründe. Vielleicht ist es Stress, dann tut mir eine Pause gut. Vielleicht funktioniert der Plot nicht, dann muss ich daran arbeiten. Für jedes Problem gibt es eine Lösung, man muss sie nur finden und sich im Zweifelsfall Unterstützung dabei holen.

Was dürfen wir in der Zukunft von dir erwarten? Arbeitest du schon an neuen Projekten?

Ja, dieses Jahr kommen zwei weitere Fantasy-Romane aus meiner Feder. In den nächsten Monaten erscheint im Dead Soft Verlag „Unter einem Banner“, ein rauer Low Fantasy Roman über Krieg, Verantwortung, Schuld und die Beziehung zweier ungleicher Männer, die beide mit ihrer Vergangenheit kämpfen. Im Sommer erscheint beim Verlag Ohneohren „Sand & Wind“, ein orientalisches Abenteuer-Märchen im Stil von 1001 Nacht mit einem schlitzohrigen Dieb, einer taffen Prinzessin und einem verschlagenen Wesir. Kurzum, es wird ein tolles Jahr und ich freue mich sehr drauf.

Vielen lieben Dank für das Interview. Ich wünsche dir alles Gute und viel Erfolg für deine Schreibprojekte.

Sehr gerne und vielen lieben Dank für die guten Wünsche!

Du möchtest dich mit der Autorin verknüpfen oder mehr über sie erfahren? Dann schau doch mal hier vorbei:

Übrigens habe ich nach dem Interview noch erfahren, dass ihr neues Buch „Unter einem Banner“ als E-Book am 11. Januar 2018 erschien.

Jahresrückblick 2017

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Howdy!

Wieder ist ein Jahr vergangen und bereits die erste Woche im neuen Jahr ist verstrichen. Zeit, das letzte Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen und zu schauen, wie es mein Leben verändert und bereichert hat, bzw. was ich von meinen Vorsätzen auch tatsächlich erreichen konnte.

Wer meine Vorsätze zum Jahr 2017 nochmals erfahren möchte, kann sich dieses Video anschauen.

Jahresrückblick 2017

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Freitags-Füller #1

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Huhu da draußen,

schön, dass du mich besuchst. Zum Jahr 2018 habe ich beschlossen, bei einer weiteren Aktion außer „Montagsfrage“ und „Gemeinsam Lesen“ teilzunehmen, nämlich dem „Freitags-Füller“, der immer freitags auf dem Blog Scrap-Impulse von der lieben Barabra stattfindet.

Dabei werden uns immer bestimmte Satzteile vorgegeben, die wir dann mit unseren eigenen Gedanken vervollständigen sollen (kursive Schrift).

Alles klar? Dann will ich mal loslegen …

Freitagsfüller

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Meine guten Vorsätze für 2018

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Hallo,

schön, dass du bei mir vorbeischaust. Heute melde ich mich zum letzten Mal in 2017 – denn bereits morgen beginnt ein neues Jahr. Wie jedes Jahr habe ich mir wieder Gedanken dazu gemacht, was ich im neuen Jahr gerne schaffen würde. Nachdem ich meine Vorsätze von 2017 so gut wie gar nicht erreicht habe, sollten die neuen Vorsätze etwas anders ausfallen, als die der letzten Jahre. Es sollte weniger um Zahlen gehen und ich wollte mir bewusst Ziele setzen, die ich auch erreichen kann, auch wenn ich mal wieder düstere Phasen habe.

Nach langem Überlegen sind mir sechs gute Vorsätze eingefallen. Im Folgenden möchte ich sie dir gerne näher vorstellen.

vorsätze 2018

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